Archiv für die Kategorie ‘IT-Welt’

Asus P7P55D-Pro: AHCI nachträglich aktivieren

Mittwoch, 04. November 2009

Das nachträgliche Aktivieren des AHCI-Modus für die SATA-Ports ist nicht ganz trivial. Stellt man im Bios den SATA-Controller von IDE auf AHCI, landet man im Normalfall bei einem Blue Screen während des Bootvorgangs von Windows.
Um das zu verhindern, muss man Windows bereits vor der Umstellung auf AHCI den neuen Treiber bekannt machen. Anleitungen dazu gibt es viele im Netz, jedoch muss man auch die passenden Infos für sein Board bzw. seinen Controller finden. Für das Asus Mainboard P7P55D-Pro aus der Familie der P7P55D-Boards geht das folgendermassen:

1. Den Intel Matrix Storage Treiber von der Intel-Website herunterladen und entpacken. Aus dem entpackten Paket dann den Treiber iastor.sys in das Verzeichnis C:\WINDOWS\SYSTEM32\DRIVERS kopieren.

2. Diese Registry-Datei herunterladen und ausführen bzw. in die eigenen Registry zusammenführen. Dadurch wird die Konfiguration für den SATA-Controller im AHCI-Modus in Windows bekannt gemacht, so dass nach dem Reboot kein Blue Screen erscheint.

3. Die Maschine rebooten und im Bios den Controller auf AHCI-Modus umstellen.

4. Danach den bereits heruntergeladenen Intel Matrix Storage Treiber ganz normal über seine Installationsroutine nochmal installieren und die Machine danach rebooten. Nach dem Neustart ist der Treiber korrekt im System eingebunden und die Festplatte sollte von den erweiterten SATA-Features profitieren.

Weiterentwicklung c´t Offline Update

Sonntag, 01. November 2009

Das ursprünglich von Heise gelieferte Tool c´t Offline Update wird mittlerweile durch dessen Autor Torsten Wittrock auf einer eigenen Seite WSUS Offline Update weiterentwickelt.
Leider fehlt auf der bestehenden Projektseite bei Heise ein entsprechender Hinweis. Ich bin auch nur durch Zufall darüber gestolpert, als die dort erhältliche Version 6.0 bei mir keine ISO-Files mehr erstellt hat.
Nach Update auf die neuste Version 6.2, zu beziehen auf Wittrocks Seite, hat wieder alles funktioniert.

WLAN Treiber Toshiba Satellite Pro 6100

Mittwoch, 23. September 2009

Auf der Website von Toshiba findet man leider nur noch einen recht alten WLAN-Treiber für die im Notebook Toshiba Satellite Pro 6100 verbaute WLAN-Karte (Hersteller Agere ?). Sowohl dieser Treiber als auch der von Windows XP SP3 mitgelieferte können leider nur eine WLAN-Verschlüsselung WEP.
Auf der Suche nach Alternativen habe ich einen aktualisierten Treiber für die Karte gefunden, der zumindest die Verschlüsselung mit WPA-TKIP erlaubt. Damit kann man die betagte Karte jetzt halbwegs sicher im WLAN betreiben.

Das Treiberpaket hat den Dateinamen windows_drivers_sr02-2.3.zip.
Das Paket gibt es derzeit bei Steve zum Download. Im Notfall findet Google noch weitere Downloadquellen.

RAID oder nix

Dienstag, 22. September 2009

Zum wiederholten Male stolpere ich in einer populären, eher gehobeneren Computerzeitschrift (ich rede nicht von der Computerbild ) über die Aussage, dass man von RAID lieber die Finger lassen soll.
OK, ganz so pauschal wurde es so nicht gesagt, aber zwischen den Zeilen wird von RAID abgeraten. Besonders irritierend fand ich den Satz:

“Im Server, wo es auch auf Hochverfügbarkeit von Daten ankommt, mag RAID eine Daseinsberechtigung haben.”

Ich finde solche Aussagen und “Ratschläge” höchst unangebracht. Zudem suggeriert es die Denkweise, man könnte auf RAID generell verzichten. Das dem aber nicht so ist, möchte ich kurz plausibel machen.
(weiterlesen…)

Java Embargo

Donnerstag, 17. September 2009

Java-Meldung auf einem deutschen Windows 2003 R2 Server:
JavaEmbargo

Vorbestellung Windows 7 Home Premium

Mittwoch, 15. Juli 2009

Ja heute ist war der Tag, an dem man Windows 7 Home Premium für 49,99 EURO vorbestellen konnte.

Wie zu erwarten, war der Ansturm auf eine so vergünstigte Windows Version sehr hoch. Bei Amazon war das verfügbare Kontingent wohl in weniger als 5 Minuten ausverkauft, abgesehen davon, dass die Server dort in die Knie gingen. Die Leute lassen diesbezüglich ihren Frust gerade in den Kommentaren dort freien lauf.
Um 09:30 waren bei Alternate noch 57% verfügbar und in den Warenkorb hat es das Produkt auch noch geschafft. Aber das Anmelden und Bestellen selbst war dann nicht mehr möglich, zumindest mir ist es nicht gelungen.
Ich fühlte mich heute in die Zeit zurückversetzt, als noch Schlangen von willigen Käufern vor den Aldi-Filialen standen, um einen der “Schnäppchen”-PCs zu ergattern.

* UPDATE * 16.07.2009
Amazon wurde anscheinend lediglich mit einen Kontingent von 1500 Exemplaren von Microsoft bedacht. Da wundert es mich nicht, dass es nach 9 Minuten schon vorbei war. Näheres gibts bei Golem und Heise.

hat Microsoft Angst ?

Dienstag, 10. Februar 2009

Microsoft beginnt bereits kräftig die Propagandamaschinerie für Windows 7 in Gang zu bringen.  Steve Ballmer persönlich hat kürzlich in einem Interview Firmen davor gewarnt, sich weiterhin dem Upgrade von Windows XP auf das kommende Windows 7 zu verweigern. Er warnte davor, dass sie ihre Mitarbeiter damit verärgern könnten, wenn sie ihre Upgradepolitik nicht ändern würden.

Als Begründung führte er an:

Wenn man ein vier bis fünf Jahre altes Betriebssystem verwendet, werden die meisten Leute ihren Chef fragen, warum zur Hölle sie nicht das Gleiche haben dürfen, dass sie daheim benutzen”

Ich frage mich, welcher IT-Entscheider sich von solchen Sprüchen einschüchtern lässt. Allein die Lizenzkosten für die Nachfolger von Windows XP sprechen eine deutliche Sprache. Zuviele Editionen die dazu noch extrem teuer sind.

Schaut man sich die neusten Meldungen über die Release-Daten von Windows 7 an,  drängt sich mir auch das Gefühl auf, dass man schneller als geplant versucht, das faule Ei Vista durch Windows 7 abzulösen. Allein der Schritt, aus der Beta 1 direkt zum Release Candidate überzugehen, zeugt von enormen Druck.

Microsoft muss sich wohl eingestehen, dass Windows Vista den Weg des Windows ME gehen wird und man Firmen nicht mit bunten Aero-Oberflächen und klingenden Namen die Investitionen aus der Tasche ziehen kann.

Quellen:
Ballmer: Firmen müssen zu 7 wechseln (PC-Professionell vom 06.02.2009)
Ballmer Chides Enterprise XP Laggards (PC World vom 04.02.2009)

SSD-Festplatten: Mär und Realität

Montag, 10. November 2008

Die Werbeversprechen
SSD-Festplatten versprechen wahre Wunder: Längere Laufzeiten in Netbooks und Notebooks durch Stromersparnis, Geschwindigkeitsanstieg und bessere Haltbarkeit, da dank fehlender mechanischer Bauteile weniger anfällig für externe Einwirkungen.

Hersteller wie ASUS und Dell verbauen die SSD-Platten dann in komplette Produktpaletten, teilweise ohne für den Kunden noch wählbare Alternative: Eine normale 2,5 Zoll Festplatte.

Das Ganze hat seinen Preis. Je nach Technik, Kapazität und Hersteller kosten solche SSD-Festplatten locker bis zum 20-fachen einer normalen 2,5 Zoll SATA Festplatte.

Doch lohnt es sich wirklich, derzeit auf SSD umzusteigen?
(weiterlesen…)

UNC-Pfade mit Leerzeichen in Outlook

Donnerstag, 25. September 2008

Das ist kein offizieller Blog-Artikel sondern eine Gedächtnisstütze für mich:

Wenn ein UNC-Pfad ein Leerzeichen enthält, muss man es in spitze Klammern bzw. zwischen Kleinerzeichen und Größerzeichen (A.J. besteht auf diese Formulierung ) packen, damit der Pfad in Outlook anklickbar ist:

< \\SERVER\FREIGABE\PFAD\Dateiname mit Leerzeichen.html>

Vielleicht kann ich es mir so merken. Und wenn nicht, muss ich zumindest so nicht mehr googeln.

schwarze Striche

Dienstag, 23. September 2008

Ein guter Kollege von mir kam gestern ganz stolz mit seinem neuen Netbook an, um es mir vorzuführen:
Ein ASUS Eee PC 901.
Schnuckeliges kleines Teil, muss ich zugeben. OK, genau dieses Gerät wäre jetzt nicht meine erste Wahl. Aber dies ist je nach Anforderung eh von Person zu Person unterschiedlich. Der Kollege verbringt jeden Tag einige Stunden im Zug. Da kommt es eben auf eine lange Laufzeit an – und das kann das Gerät.
Ich durfte auch mal etwas mit dem Ding herumspielen. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

  • Display:
    Das Display ist mir mit 8 Zoll zu klein, da die Schrift einfach zu fein ausfällt. Ich stelle mir das sehr anstrengend vor, längere Zeit eine so kleine Schrift zu lesen.
    Ansonsten finde ich die Helligkeit OK. An die etwas seltsame Auflösung 1024×600 kann man sich wahrscheinlich gewöhnen.
    Praktisch: Über einer Sondertaste kann man die Auflösung im Betrieb bequem verändern. Z.B. auf 1024×768. Der Bildschirm scrollt dann runter.
  • Tastatur
    Die Tasten sind bei diesem Gerät für mich auch zu klein. Auch empfinde ich sie als recht konturlos, was Vertipper regelrecht herausfordert. Da geben andere Geräte mehr her.
  • Touchpad
    Das Touchpad ist träge. Zumindest bei diesem Gerät reagiert es die ersten 2-3 mm gar nicht. Habe ich so noch bei keinem Touchpad erlebt. Auch reagiert es nur auf großem Druck. Kann man vielleicht beides im Treiber feintunen. Die Tasten muten etwas wackelig an.
  • Sonstiges:
    Bluetooth war immer an. Kann man das nicht irgendwie ausschalten um so Strom zu sparen?
    Der Deckel und die Teile um die Tastatur herum glänzen. Dadurch sieht man jeden Fingerabdruck. Hätte man mir nicht gesagt, dass das neu ist, hätte ich es nicht geglaubt. Durch die Schmierer und Fingerabdrücke sah das Gerät für mich schon recht gebraucht aus. Um das Display herum ist es matt.
    Ansonsten fuhr der Zwerg recht flott hoch. Ist bestimmt ein hilfreicher Begleiter, wenn man viel und lange unterwegs ist.
  • Heute jedoch die Miene meines Kollegen etwas getrübt. Das Display zeigt etliche schwarze Striche. Das Gerät ist defekt. Samstag gekauft – heute kaputt.
    Das ist natürlich keine gute Werbung für diese Geräteklasse bzw. für den Hersteller.

    Ich glaube, er gibt das Ding zurück und wartet auf das Samsung. Ich würde ja noch mindestens bis Weihnachten warten. Dann sollten auch die Geräte von Toshiba und Lenovo erhältlich sein. Irgendwie können diese Generation von Netbooks alle fast das selbe. Die Vorzüge und Nachteile je nach Person und Anforderung sind jedoch in den Details versteckt. Ein Vergleich zwischen den Geräten der unterschiedlichen Hersteller lohnt.