Archiv für Februar 2008

Mercedes Benz Mixed Tape ist wieder da!

Freitag, 29. Februar 2008

Ab sofort ist Mercedes Benz Mixed Tape wieder online, jedoch im neuen Format:

“Ab sofort präsentiert Mercedes-Benz nicht nur alle acht Wochen zehn neue, handverlesene Musikstücke internationaler Newcomer zum Hören, Entdecken und kostenfreien Download auf www.mercedes-benz.tv/mixedtape (jetzt aktuell: „Mixed Tape 19“). Ganz neu ist zusätzlich das „Mixed Tape Music Magazine“ – das innovative Online-TV-Format präsentiert audiovisuelle Highlights aus der ganzen Welt.”

Wer Mercedes Benz Mixed Tape noch nicht kennt – hier haben wir schon einmal berichtet.
Ab sofort steht das Mixed Tape 19 zum kostenlosen Download und Genuß bereit.

Zerstreutheit

Freitag, 29. Februar 2008

Man, da gehe ich gestern Abend einkaufen, sammle die üblichen Lebensmittel in meinem Einkaufswagen zusammen, studiere hier und da die Aktionswaren – das Übliche halt.

Kurz vor der Kasse werfe ich einen prüfenden Blick in den Einkaufswagen:
Kekse, Bananen, Binden….

What the hell? Bananen? Seit wann kaufe ich Bananen?

Das war gar nicht mein Einkaufswagen. Ich drehe mich also um und sehe eine leicht verwirrte Dame, die mit einem Sixpack Mineralwasser in den Händen suchend herumirrt.
Tausend mal um Entschuldigung bittend, gab ich ihr ihren Einkaufswagen zurück und fand meinen kurze Zeit später neben einer Kühltruhe geparkt.

Keine Ahnung, wann ich wie meinen Einkaufswagen gegen den der Dame so ausgetauscht hatte, dass weder sie noch ich etwas davon gemerkt hatten.

Uri Geller wäre bestimmt stolz auf mich gewesen.

Unsere Welt bereits am Abgrund ?

Donnerstag, 28. Februar 2008

Globale Erwärmung, Klimakatastrophe und CO2-Ausstoß beherrschen seit einigen Monaten die Tagespresse. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Meinung darüber, wie schlecht es mit unserer Umwelt tatsächlich steht und ob es 5 vor 12 ist oder das alles nur Panikmache darstellt.
Doch still und heimlich wird auf Spitzbergen eine Arche Noah für Nutzpflanzen gebaut und eröffnet, um den Fortbestand unserer Nahrungsversorgung nach einer globalen Katastrophe zu sichern. Erklärt wird diese neue Einrichtung mit der Artenerhaltung, weil jährlich eine große Anzahl an Nutzpflanzenarten verschwinden würden. Gleichzeitig soll diese Super Samenbank als Backup für die 1400 weltweit existierenden Samenbanken dienen.
So wirklich nachvollziehbar ist diese Angelegenheit meiner Meinung nach nicht. Sollte man sich jetzt Gedanken darüber machen, ob es nicht sogar schon eine Minute vor 12 ist ……….

Quellen:
“Arche Noah” für Pflanzen öffnet ihre eiskalte Pforte
(Mamo.de vom 26.02.2008)

Arche Noah für Pflanzen eröffnet
(Spiegel Online vom 26.02.2008)

Genau das will der Konsument

Montag, 18. Februar 2008

Der TorrentFreak-Blog hat mit Hilfe von aktuellen P2P-Statistiken herausgefunden, daß wohl 50 Prozent des P2P-Torrent-Traffics auf das Konto von Konsumenten von TV-Serien geht. Besonders beliebt sind wohl im Moment die brandneuen Folgen der Serien Lost, Prison Break und Heroes.
Noch interessanter ist, daß die TV-Sender diese Entwicklung erkannt haben und sich bereits fleißig der P2P-Netzwerke für ihr Marketing bedienen, in dem sie z.B. unveröffentlichtes Material in das P2P-Netz stellen.
Also liebe Studios, warum gebt ihr den vielen TV-Raubkopierern nicht die Möglichkeit, legal ihren Wunsch zu befriedigen. Dem Wunsch, zeitnah neue Folgen ihrer Lieblingsserien zu sehen und nicht bis zu einem Jahr warten zu müssen, bis endlich mal ein deutscher Sender die Folgen ins Programm nimmt.
Schafft doch endlich die Möglichkeit wie beim Kauf von Musik, auch direkt nach der Erstausstrahlung die Folgen im Internet gegen Bezahlung anschauen zu können !
Es ist ja nicht so, daß die Konsumenten der englischen Sprache nicht mächtig wären.
Die Kunden wollen auch keine geteilten DVD-Staffelboxen, die erst erscheinen, wenn die darauf enthaltenen Folgen bereits im örtlichen TV gesendet wurden. Das will und brauch auch kein Mensch.
Hört endlich auf eure Kunden in die Illegalität zu drängen und verkauft ihnen genau das, was sie auch wollen, quasi TV on demand über Ländergrenzen hinweg.

Quellen:
50% Of All BitTorrent Downloads are TV-Shows
(TorrentFreak-Blog vom 14.02.2008)
Die Hälfte aller Torrents sind TV
(The Inquirer DE vom 15.02.2008)

Komisch …

Montag, 11. Februar 2008

… jedesmal wenn das Thema “Rauchverbot in Restaurant” im Radio erneut durchgenudelt wird, rufen Raucher an, die (verständlicher Weise) das Rauchverbot “voll doof” finden, und sich ausnahmslos wie folgt äußern:
“Ich bin früher immer (freiwillig) raus gegangen, wenn ich eine rauchen wollte.”
Ähnliche Äußerungen höre ich im direkten Dialog mit Rauchern.
Seltsam, wer hat dann all die Jahrzehnte die Restaurants vollgequalmt?

Marke Flocke – die Zweite

Montag, 11. Februar 2008

Laut dem Spiegel lässt der Schlagersänger Patrick Lindner gerade von seinen Anwälten prüfen,

ob er Ansprüche auf die Vermarktungserlöse mit dem acht Wochen jungen Eisenbärenmädchen erheben kann.

Weiter heißt es:

Lindners damaliger Manager und Lebensgefährte Michael Link habe sich im April 1994 die Marke “Flocke” schützen lassen. Unter dem Aktenzeichen L38316 sollen sich Link und Lindner die Nutzung für Musikaufzeichnungen, Tonträger sowie Verlagsprodukte gesichert haben. Nach der privaten wie beruflichen Trennung des Duos im März 2005 gingen die Rechte laut “Kontakter” an Lindner über.

Seltsam. Laut dem DPMA ging die Marke mitnichten an Lindner über. Sie wurde 2004 sogar gelöscht.

markeflocke2.jpg

Ich befürchte, das wird wohl nix mit der leicht verdienten Kohle.

Quelle:
Bärenmarke: Patrick Linder wittert Profit mit Flocke
(spiegel online, vom 11.2.2008)

Knobexol – der Knoblauchkiller

Donnerstag, 07. Februar 2008

Vor einiger Zeit erschienen in mehreren Foren inhaltsähnliche Artikel, die ein Produkt in hohen Tönen lobte: Knobexol.

Da ein Artikelverfasser Stein und Bein schwor, dass das Produkt wirklich wirke, orderte ich ein paar Proben bei dem Hersteller, um mir selbst ein Bild von der Wirkungsweise zu machen.

derknoblauchkiller.jpg
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eBay ändert sein Bewertungssystem und ich finde das gut

Mittwoch, 06. Februar 2008

eBay ändert sein Bewertungssystem dahingehend, dass nur noch Verkäufer und nicht mehr die Käufer bewertet werden können.
Zugegeben, ich mache nicht wirklich viel über eBay und kann daher nicht wirklich auf eine umfangreiche Erfahrung mit dieser Plattform zurückgreifen.

Doch als ich für eine Recherche ein Plagiat eines Handyakkus über eBay ersteigerte, zögerte ich bei der Bewertung des Verkäufers. Wie sollte ich einen Händler von Plagiaten bewerten? Eigentlich eine simple Frage. Zudem kam der Akku defekt an, weil der Verkäufer ihn ohne Umverpackung nur in einen Briefumschlag gesteckt hatte.
Ich schrieb fairerweise den Verkäufer an und schilderte ihm die beiden Probleme. Auch wollte ich für meine Recherche wissen, wie er mit der Situation umgeht. Der Verkäufer bot mir umgehend an, mir das Geld zurück zu erstatten und wollte sogar noch ein paar EUR drauflegen. (weiterlesen…)

The Next Uri Geller und die Nagelpistole

Mittwoch, 06. Februar 2008

Gestern abend habe ich zum Ersten Mal diese Next Uri Geller Show komplett gesehen. Eigentlich eher zwangsläufig, da mein Sohn gerade Ferien hat und er solche Magier-Shows einfach faszinierend findet. Ich denke mal die meisten Kinder tun das oder ?
Keine Ahnung, was sonst so in der Show geboten wird, aber in der gestrigen ging es meiner Meinung deutlich zu weit. Der Part mit der Nagelpistole war geschmacklos, äusserst gefährlich und gehört einfach nicht ins Fernsehen. Zumal genau dieser Part am Ende scheinbar ausser Kontrolle geriet, ob nun geplant oder ungeplant.
Keine Ahnung was Pro7 sich dabei gedacht hat, sowas im Fernsehen zu zeigen. Da hilft auch nicht die Warnbotschaft vor dieser Show, dass man das zuhause auf gar keinen Fall nachmachen sollte. Und der Hammer ist, dass genau dieser Part jetzt wohl noch als Video auf der Seite von Pro7 zu sehen ist. Wie nannte man das früher, Brot und Spiele ?

Volksbank Stuttgart läßt sich nicht “anscheißen”: Mit Videoüberwachung Kundin ermittelt – Update 2

Dienstag, 05. Februar 2008

Sind Sie schon einmal in einen Hundehaufen getreten?
Kommt vor. Und wenn sie ein Ladengeschäft betreiben, werden sie auch schon Kunden gehabt haben, denen das auch schon passiert ist und die dann den Dreck in ihr Geschäft geschleppt haben. Das könnte man unter allgemeines Risiko laufen lassen – wenn man nicht die Volksbank Stuttgart ist.

Diese hat eine Kundin, deren dreieinhalb jährige Tochter versehentlich Hundedreck in eine Filiale in Degerloch geschleppt und ihn auf dem Steinboden verteilt hatte, per Videoüberwachung identifiziert und ihr eine Rechnung geschrieben.

“Sehr geehrte Frau (Name entfernt), aufgrund der Videoüberwachung in unserer Filiale konnten wir feststellen, dass es resultierend aus Ihrem Besuch unseres Geldautomatenbereichs zu einer fäkalen Verunreinigung kam. Wir bitten Sie daher, für die entstandenen Reinigungkosten aufzukommen.”

52,26 EUR soll nun die 34 jährige Mutter zweier Kinder der Bank überweisen. Bei der Kundin kommt das Verhalten der Bank nicht gerade gut an. “Kundenunfreundlich” und “kleinliches Verhalten” sind da noch milde Umschreibungen.

Neben dem recht ungewöhnlichem Verhalten der Bank ihrer Kundin gegenüber, kommt nun noch ein rechtlicher Aspekt zum Tragen.
Die Aufsichtsbehörde für Datenschutz im Innenministerium des Landes hegt Zweifel daran, dass in diesem Fall die Daten der Videoüberwachung für die Ermittlung der Kundin hätten verwendet und die Kundendaten hätten durchgesehen werden dürfen.

Die Bank sieht kein Problem in ihrem Vorgehen.

Der Vorwurf, wenig kundenfreundlich und kleinlich reagiert zu haben, sei aber nicht nachvollziehbar. Immerhin sei in dem Brief ein persönlicher Ansprechpartner genannt, den die Kundin hätte anrufen können.

Tja, ein Fuffi für einen Haufen Hundedreck. Da sage mir nochmal einer, mit Scheiße könne man kein Geld machen.

Update:
Laut einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten soll es sich laut einer Sprecherin der Bank bei der Verunreinigung nicht um die Exkremente eines Hundes gehandelt haben. Vielmehr soll sich das Kind selbst in der Bank erleichtert haben.

Nun darf man sich die Frage stellen, wer hier unüberlegter gehandelt hat:
Die Bank, die wegen so einem Scheiß evtl. gegen datenschutzrechliche Bestimmungen verstoßen und sich dadurch nun einer offiziellen Prüfung durch die Aufsichtsbehörde für Datenschutz eingehandelt hat?
Oder die Mutter, die evtl. mit einer angeblichen Hundehaufenstory versucht hat, von dem Missgeschick ihres Kindes abzulenken? Die anfängliche angeblich falsche Berichterstattung ging die letzten zwei Tage durch Zeitung, Radio und diverse Blogs und wird dem Ansehen der Bankfiliale nicht förderlich gewesen sein.

Update 2:
Nach einem Bericht auf Heise scheißt verzichtet nun die Volksbank auf die Kostenerstattung für die Reinígung.
Zitat aus der Pressemitteilung:

„Wir bedauern den Vorfall sehr“ – so Rainer Kattinger, Vorstandssprecher der Bank. Um den Fall beizulegen, werde die Bitte um Erstattung der Reinigungskosten zurückgezogen.

Das nenne ich eine saubere Lösung. Nur wer zieht nun die negative Berichterstattung über den Vorfall zurück?

Quellen:
Videoüberwachung: Stuttgarter Volksbank sucht gütliche Einigung im “Haufen-Streit”
(heise online, vom 6.2.2008)
Datenschützer nehmen Geldinstitut ins Visier
(Stuttgarter Nachrichten, vom 5.2.2008)
Mit Videoüberwachung nach Kundin gefahndet
(Stuttgarter Zeitung, vom 4.2.2008)
Bank sucht per Videoüberwachung nach Kundin
(SWR.de, vom 4.2.2008)

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RA-BLOG