Archiv für September 2008

UNC-Pfade mit Leerzeichen in Outlook

Donnerstag, 25. September 2008

Das ist kein offizieller Blog-Artikel sondern eine Gedächtnisstütze für mich:

Wenn ein UNC-Pfad ein Leerzeichen enthält, muss man es in spitze Klammern bzw. zwischen Kleinerzeichen und Größerzeichen (A.J. besteht auf diese Formulierung ) packen, damit der Pfad in Outlook anklickbar ist:

< \\SERVER\FREIGABE\PFAD\Dateiname mit Leerzeichen.html>

Vielleicht kann ich es mir so merken. Und wenn nicht, muss ich zumindest so nicht mehr googeln.

Spamarrest.com – what a f*cking idiotic idea

Dienstag, 23. September 2008

Was ist noch lästiger als Spam? Antwort: Spamarrest.com

Wenn man diesen Dienst in Anspruch nimmt, wird man nie wieder Spam erhalten. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch hoch, dass man dann auch nie wieder überhaupt eine Mail erhält.

Schickt ein Unbekannter an den Empfänger, der diesen Dienst nutzt, eine Mail, wird seine Mail erst einmal unter Spamverdacht gestellt und er erhält folgende Rückantwort:

“Please click the link below to complete the verification process.
You have to do this only once.”

Doch das Anklicken eines Links reicht nicht aus.

“When you click the above link, you will be taken to a page
with a graphic on it. Simply read the word in the graphic,
type it into the form, and you’re verified.”

Aha, also wenn ich an so jemanden eine Mail schicke, muss ich also erst mal einen Link anklicken und dann noch eine Grafik enträtseln. WOW.
Das wäre ja noch zu schaffen, doch wer Spamarrest.com nicht kennt, wird erst mal Minuten damit verbringen, zu ermitteln, was das überhaupt ist, um sicher zu gehen, dass er sich mit dem Anklicken des Links nicht irgend etwas einfängt oder mit dem Ausfüllen der Grafik nicht irgendwelchen Spambots die Arbeit abnimmt.

Wie kann man so etwas nur einsetzen? Das ist für den Absender nicht nur eine Zumutung. Wer so etwas einsetzt, hat das Prinzip E-Mail in meinen Augen nicht verstanden.

Ach ja, bei meiner Mail ging es um ein Blog, welches sich Schadcode eingefangen hat. Mit der Mail wollte ich den Betreiber darüber informieren. Kann ihm ja nicht schaden – Schadcode auf dem Blog gefährdet ja nicht nur die Leser – Suchmaschinen mögen das auch nicht unbedingt und werfen dann solche Seiten gerne mal aus deren Index.

Egal, rufe ich den Helden morgen halt mal an und kläre das am Telefon – wenn ich seine Rufnummer herausfinde. Laut Impressum hat er kein Telefon und im Telefonbuch steht er auch nicht. Und das bei einer Business-Webseite. Das Ganze kommt mir reichlich paranoid vor.
Zur Not schreibe ich ihm einen Brief. Oder muss ich dazu bei der Post dann eine Urinprobe abgeben?

schwarze Striche

Dienstag, 23. September 2008

Ein guter Kollege von mir kam gestern ganz stolz mit seinem neuen Netbook an, um es mir vorzuführen:
Ein ASUS Eee PC 901.
Schnuckeliges kleines Teil, muss ich zugeben. OK, genau dieses Gerät wäre jetzt nicht meine erste Wahl. Aber dies ist je nach Anforderung eh von Person zu Person unterschiedlich. Der Kollege verbringt jeden Tag einige Stunden im Zug. Da kommt es eben auf eine lange Laufzeit an – und das kann das Gerät.
Ich durfte auch mal etwas mit dem Ding herumspielen. Dabei sind mir ein paar Dinge aufgefallen:

  • Display:
    Das Display ist mir mit 8 Zoll zu klein, da die Schrift einfach zu fein ausfällt. Ich stelle mir das sehr anstrengend vor, längere Zeit eine so kleine Schrift zu lesen.
    Ansonsten finde ich die Helligkeit OK. An die etwas seltsame Auflösung 1024×600 kann man sich wahrscheinlich gewöhnen.
    Praktisch: Über einer Sondertaste kann man die Auflösung im Betrieb bequem verändern. Z.B. auf 1024×768. Der Bildschirm scrollt dann runter.
  • Tastatur
    Die Tasten sind bei diesem Gerät für mich auch zu klein. Auch empfinde ich sie als recht konturlos, was Vertipper regelrecht herausfordert. Da geben andere Geräte mehr her.
  • Touchpad
    Das Touchpad ist träge. Zumindest bei diesem Gerät reagiert es die ersten 2-3 mm gar nicht. Habe ich so noch bei keinem Touchpad erlebt. Auch reagiert es nur auf großem Druck. Kann man vielleicht beides im Treiber feintunen. Die Tasten muten etwas wackelig an.
  • Sonstiges:
    Bluetooth war immer an. Kann man das nicht irgendwie ausschalten um so Strom zu sparen?
    Der Deckel und die Teile um die Tastatur herum glänzen. Dadurch sieht man jeden Fingerabdruck. Hätte man mir nicht gesagt, dass das neu ist, hätte ich es nicht geglaubt. Durch die Schmierer und Fingerabdrücke sah das Gerät für mich schon recht gebraucht aus. Um das Display herum ist es matt.
    Ansonsten fuhr der Zwerg recht flott hoch. Ist bestimmt ein hilfreicher Begleiter, wenn man viel und lange unterwegs ist.
  • Heute jedoch die Miene meines Kollegen etwas getrübt. Das Display zeigt etliche schwarze Striche. Das Gerät ist defekt. Samstag gekauft – heute kaputt.
    Das ist natürlich keine gute Werbung für diese Geräteklasse bzw. für den Hersteller.

    Ich glaube, er gibt das Ding zurück und wartet auf das Samsung. Ich würde ja noch mindestens bis Weihnachten warten. Dann sollten auch die Geräte von Toshiba und Lenovo erhältlich sein. Irgendwie können diese Generation von Netbooks alle fast das selbe. Die Vorzüge und Nachteile je nach Person und Anforderung sind jedoch in den Details versteckt. Ein Vergleich zwischen den Geräten der unterschiedlichen Hersteller lohnt.

    SPAM-Kommentare im Namen von Finanznachrichten.de?

    Montag, 22. September 2008

    Anfang 2008 bemerkten wir in unserem Blog wiederkehrende Kommentare, die anscheinend nur einen Zweck hatten: Links auf das Finanzportal Finanznachrichten.de bei uns zu hinterlassen.

    Charakteristika
    Die Kommentare hatten ähnlichen Charakter: Sie wurden unter gleichen Mailadressen mit wechselnden Namen und wechselndem Geschlecht bei uns eingestellt. Mal hieß die Dame Diana, die Mailadresse lies aber auf einen Patrick schließen. Dann war es ein Felix, eine Daniela usw.
    Die Kommentare wurden gerne bei älteren Artikel eingestellt (fällt dann dem Blogbetreiber vielleicht nicht so auf) und kamen aus dem Netzbereich der Deutschen Telekom im Raum Nürnberg und nicht aus dem Netz von Finanznachrichten.de.
    Als Mailadressen wurden ausschließlich Googlemail-Adressen angegeben.

    Löschen half nichts
    Die ersten Kommentare ließen wir noch stehen, weil sie einen gewissen Bezug zu den Blogartikeln aufwiesen. Doch die Folgekommentare wurden inhaltlich immer dämlicher und die Rechtsschreibung immer schlechter.

    Löschten wir diese Artikel, wurden sie unter anderem Namen und teils anderem Geschlecht wieder eingestellt – mit der gleichen Mail-Adresse.
    Also schrieben wir höflich aber deutlich die/den Kommentator/-in an. Weder erhielten wir eine Antwort noch lies die Person davon ab, weiterhin bei uns die Spam-Kommentare einzustellen.

    Was sagt Finannachrichten.de dazu?
    So machte ich mir die Mühe und kontaktierte Herrn Meister von Finanznachrichten.de.
    Dieser versicherte mir, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Man vermutete einen übereifrigen Dienstleister, was jedoch offiziell nicht bestätigt wurde.
    Herr Meister distanzierte sich noch explizit von diesen Spam-Kommentaren.

    Seit dem kehrte Ruhe ein – zumindest bei uns.
    Doch andere Weblogs erfuhren nicht den gleichen Service.

    Der Spam geht weiter
    So beklagen sich aktuell nun u.a. das RA-Blog, das MALLORCA Blog und das Hong Kong Blog über diese Spam-Kommentare. Wer etwas googeln kann, entdeckt noch mehr, die sich des Spams noch gar nicht bewusst wurden. So findet man aktuelle Kommentare auch im Blog der Berner Zeitung,im Fotolog (was hier der Googlecache sehr schön zeigt) und in Sternchens Blog.

    Doch kann man mit Hilfe der Suchmaschine nicht nur die aktuellen Auswüchse der Spam-Kommentare erkennen. Auch spuckt die Suchmaschine aus, dass finanznachrichten.de 2006 anscheinend noch versucht hat, mit “Bettelmail”s das eine oder andere Blog dazu zu bringen, auf sie “freiwillig” zu verlinken.

    Fazit
    Ist das die neue Art: Verlinken die Blogs nicht freiwillig, so wird jemand damit beauftragt, dies zu übernehmen? Es gibt schließlich solche Personen, die für Geld Kommentarspam in Blogs hinterlassen.
    Verdanken wir die ganzen Spam-Kommentare doch Finanznachrichten.de?
    Oder können wir dem Betreiber Glauben schenken, wenn er sich von diesen Kommentaren distanziert?
    Zumindest zeigen die Kommentare bestimmte wiederkehrende Charakteristika, die den Verdacht aufkommen lassen, dass die gleiche/-n Personen hinter den Kommentaren stecken muss.
    Und deren Links sind im Sinne nur eines Portals: Finanznachtrichten.de
    Auch fällt auf, dass nach meinen Beschwerden beim Betreiber von Finanznachrichten.de die Spam-Kommentare auf unserem Blog ausblieben.
    Wie auch immer. Wir werden alle entsprechenden Kommentare und damit auch die Webseite Finanznachrichten.de zukünftig als SPAM behandeln. Auch werden wir dies weiter beobachten. Früher oder später findet irgendjemand heraus, wer hier die Blogs mit Spam-Kommentaren verhunzt.
    Was dann kommt, kann sich derjenige selbst ausrechnen. Eines kann er sich sicher sein: Es wird sich am Ende unterm Strich für ihn und für seinen Auftraggeber nicht gelohnt haben.

    “Für sexuelle Gefälligkeiten”

    Freitag, 19. September 2008

    Ich weiß, der Witz ist alt:

    Überweist man einer Bekannten oder einem Kumpel aus irgend einem Grund Geld, schreibt mal im Verwendungszweck so als Gag “für sexuelle Gefälligkeiten” rein. HAHAHAHA, wie witzig – und seit kurzem möglicherweise durchaus praktisch.

    www.rottenneighbor.com ist (gerade) wieder erreichbar

    Mittwoch, 10. September 2008

    So ich halte das nun hochoffiziell mal fest, dass man von Deutschland wieder auf www.rottenneighbor.com zugreifen kann … derzeit … also jetzt … jetzt gerade …

    Also bitte nicht erschrecken, wenn nun plötzlich rote und grüne (!) Häuser anfangen, aus der virtuellen Landschaft zu schießen. Haltet Euch einfach etwas zurück. Nicht dass der gigantische Ansturm aus “Übersee” die Server wieder zum “Wackeln” bringt. Schön einer nach dem anderen und nicht alle auf einmal!

    Wie haben vielleicht den bisher größten Fall einer Internetsperre miterlebt und keiner will es gewesen sein. Fehlen nun nur noch die Artikel, dass das alles nur halb so schlimm war. Oder hatten wir die nicht schon?

    Schade, wo ich doch heute einen Butten auf unser Blog basteln wollte “Seit [ANZAHL TAGEN] kein Zugriff auf www.rottenneighbor,com aus Deutschland aus möglich.”

    Warum morgen die Welt nicht untergeht

    Dienstag, 09. September 2008

    Das ist schon spektakulär, wenn man beim europäischen Gerichtshof eine Klage gegen den Teilchenbeschleuniger am CERN einreicht.
    Kann es wirklich sein, dass von dem neuen Teilchenbeschleuniger eine Gefahr für die Erde ausgeht, in dem er kleine schwarze Löcher produziert?

    Nun bin ich kein Physiker und mein Wissen, was schwarze Löcher angeht, beschränkt sich auf das, was man von Leuten wie Herrn Lesch erfährt.

    Daher tendierte man schon mal vorschnell dazu, Kritikern von CERN etwas mehr zuzuhören, um es kurz danach gleich wieder zu bereuen.
    Ja bereuen! Denn wenn solche Kritiker dann von “Flucht in Raumschiffen” und von “Leben auf Mondstationen wenn die Erde in einem schwarzen Loch verschwunden ist” sprechen, dann wird man sogar mit dem bisschen Wissen, was man sich so nebenbei über schwarze Löcher angeeignet hat, sehr sehr müde. Als ob man auf dem Mond sicher vor einem schwarzen Loch wäre, das dann gerade mal etwas mehr als eine Lichtsekunde entfernt sein dürfte.

    Mal schauen, was Barak Obama sagt. Denn dieser wurde nun auch von einem der Kritiker angeschrieben.
    Habe ich schon erwähnt, dass mich das sehr sehr müde macht?

    Und falls ich falsch liegen sollte, vernichtet sich dieser Artikel eh von selbst.

    Keine Entwarnung zur Sperre von RottenNeighbor.com und “Der Westen” berichtet Seltsames

    Montag, 08. September 2008

    Was wurden in den letzten Tagen alles geschrieben.
    Dabei wird gerne der Artikel “User-Ansturm bringt Rottenneighbor ins Wackeln” des News-Portal “Der Westen” als Referenz hergenommen.
    Nach eigenen Angaben möchte “Der Westen” mit dem Betreiber von www.rottenneighbor.com, Brant Walker, gesprochen haben. Danach möchte Brant Walker bisher noch nichts von den Zugriffsproblemen von Deutschland aus auf seine Seite gehört haben.
    Eine sehr unglaubwürdige Aussage, da nicht nur eine Mail an Herrn Walker aus old Germany nach USA ging, mit der Bitte um Stellungnahme.
    Weiter soll Brant Walker von einem sprunghaften Anstieg der Besucherzahlen aus Deutschland gesprochen haben. Von mehreren Hunderttausend am Tag sei die Rede gewesen.
    War das nun NACH oder VOR der Sperre des Zugriffs auf die Webseite?
    Und wie sollen die paar popeligen deutschen Internetuser im Vergleich zu den Usern, die aus den USA auf die Seite zugreifen, da ins Gewicht fallen?

    “Der Westen” schlussfolgert:

    “Möglicherweise war die ganze Diskussion das, was einige Beteiligten selbst vermutet haben: Ein Sturm im Wasserglas. Demnach hat der Ausfall eine simple Erklärung: Ende Juli, Anfang August wurde Rottenneighbor zum Medienthema. Das Interesse stieg, die Anzahl der Zugriffe ebenfalls.”

    Wäre nachvollziehbar, doch dann wird es interessant, denn der Westen möchte noch etwas beobachtet habe.

    “Aus den virtuellen Landkarten deutscher Städte schossen die roten und grünen Häuschen, Symbole für abwertende und wohlwollende Nachbarschafts-Kommentare, in die Höhe. “

    Ach? Die Einträge, die ich gefunden habe, waren teils schon Monate alt. Einen unerwartenden Anstieg neuer Einträge konnte ich nicht erkennen. Zumindest nicht in den Städten, die ich mir angesehen habe. “Der Westen” angeblich aber schon.
    So soll nun alles an den überlasteten Servern gelegen haben. Seltsam, waren die Server für Zugriffe aus den USA und dem restlichen Ausland und auch aus Teilen von Deutschland nicht zu überlastet. Denn deren Zugriffe haben ja problemlos funktioniert.

    Heise schreibt gar in seinem Artikel “RottenNeighbor vom eigenen Erfolg überrannt”:

    “Der Empörungssturm legte sich nur kurzzeitig Mitte der Woche, als die Plattform vorübergehend wieder ohne größere Probleme erreichbar war. Inzwischen werden Abrufwünsche aus den Netzen vieler Zugangsanbieter hierzulande aber vom eigentlichen Serverbetreiber in den USA erneut nicht verarbeitet.”

    Nach unserer Erkenntnis gab es keinen Zeitraum, in dem die Seite wieder problemlos aus den Netzen erreichbar war, aus denen vorher kein Zugriff mehr möglich war. Ganz im Gegenteil. Leser, die vorher auf die Seite zugreifen konnten, können es seit einigen Tagen nicht mehr. Die Situation scheint sich also verschlechtert und nicht gebessert zu haben.

    Wem glauben wir nun?
    Eine Möglichkeit wäre, Brant Walker bzw. dem Portal “Der Westen” Glauben zu schenken, dass es nur ein technisches Problem war. Der Umstand, dass nun noch weniger Internetuser als vorher auf die Seite zugreifen können, rüttelt sehr an der Glaubwürdigkeit dieser Aussage.
    Daher fragt sich das Reizzentrum zu recht “Lügt der Gründer von Rottenneighbor.com?”. Und er ist nicht der einzige Zweifler.
    Eine andere Möglichkeit wäre, dass “Der Westen” mit irgendwem aber nicht mit Brant Walker gesprochen hat. Die Entwarnung, die “Der Westen” mit seinem Artikel versucht zu geben, war auf jeden Fall vorschnell und basiert anscheinend nur auf einem einzigen Telefonat. Wo bleiben die Fakten für solch eine Entwarnung? Warum bestehen weiterhin die Zugriffsproblem?

    Fazit: Nur Taten und Ergebnisse zählen, leere Worte jedoch nicht
    Unterm Strich haben wir nun alle “Verdächtigen” durch und keiner will es gewesen sein.
    Die Sperrung der Seite ist schlimmer als zuvor und einige Medien versuchen, das Ganze herunter zu spielen. Es bleibt spannend.

    Sperrung von RottenNeighbor: Rackspace.com will auch von nix wissen

    Freitag, 05. September 2008

    So ist das, wenn der Verursacher die Hosen voll hat und sich hinter einer Wand des Schweigens versteckt, wird das Ausschlussprinzip angewandt.

    Nachdem zumindest die auskunftfreundlichen unter den deutschen ISP dementiert haben, hatte man den Webhoster Rackspace.com von RottenNeighbor im Verdacht. Doch dieser will den schwarzen Peter auch nicht haben.
    Chief Security Officer Jeff Reich:

    “After looking into this, we cannot find any cause on our end for any blocking. I cannot speak for any blocking that may or may not take place outside of our infrastructure.”

    So langsam lichtet sich die Zahl der Verdächtigen und RottenNeighbor selbst, bis heute eisern schweigsam, rückt immer mehr in den Fokus. Alle diesbezüglichen Anfragen, auch die meinigen, wurden bisher nicht beantwortet.

    Ob das der ganzen Ärger wert ist? Wäre es nicht einfacher, Deutschland (und Malle) aus Google Maps zu entfernen?

    Quelle:
    Alle dementieren – außer RottenNeighbor
    (NETZWERTIG.COM vom 5.09.2008)

    Via:
    Neues bezügl. Rottenneighbor – Rackspace.com hat sich geäussert
    (REIZZENTRUM vom 5.09.2008)

    Ein paar Worte zur Sperrung von rottenneighbor.com – Update

    Mittwoch, 03. September 2008

    In den letzten Tagen kochten hier und da etwas die Gemüter hoch, weil ich in dem Artikel “Haben deutsche ISP Zugriff auf Webseite “rotten NEIGHBOR” gesperrt?” die Möglichkeit in den Raum gestellt habe, dass deutsche ISP den Zugriff auf die Seite gemeinschaftlich stören.

    Ausschlaggebend war eigentlich eine Recherche über “rotten Neighbor” aufgrund der Mainstream Medien und deren kürzliche Interesse an diesem Dienst.
    Der Dienst ist mir schon länger bekannt. Beachtung wollte ich ihm nicht mehr schenken als nötig, da ich dieser Dienst alleine für das anonyme Denunzieren von ungeliebten Personen bereit gestellt wird. Menschen, die so etwas tun, gehören meiner Meinung nach an deren Genitalien kopfüber aufgehängt und mit rohen Eiern beworfen. (aber das nur nebenbei erwähnt.)
    Im Rahmen meiner Recherche stieß ich auf das Zugriffsproblem und auf Diskussionen in ein paar Foren, wo Interessierte klagten, die Seite auch nicht aufrufen zu können. Also hatten wir auf der einen Seite den Mainstream, der über die Seite berichtete und sie verteufelte, auf der anderen Seite hatten wir Internetuser, die die Seite seit Tagen nicht aufrufen konnten.
    Schnell stellte sich heraus, dass nicht wenige sondern einige Millionen Internetuser betroffen sein dürften. Von denen hat der eine oder andere seinen Provider schon angeschrieben aber keine Rückmeldung erhalten.
    Tage vorher gab es noch die Meldung, dass das BKA die deutschen ISP zukünftig zur Sperre von Internetseiten zwingen möchte.
    Mischt man das ganze nun in einen Topf, dazu noch eine Briese ARCOR und Youporn und man wird den Verdacht nicht los, dass die Zugriffsprobleme nicht ganz ungewollt sein dürften.
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