Finanzkrise: Erwin Huber und die BayernLB

Der bayrische Finanzminister Erwin Huber ist gegen die aktuelle Version des geplanten Rettungspakets der Bundesregierung.

Das überfordere die Länder und sei „absolut überzogen und unzumutbar“ […]
Huber rechnete mit einer Beteiligung an der Gesamtlast in Höhe von 35 Prozent. Dadurch würden die Länder doppelt belastet, da sie bereits den Bereich der Landesbanken und Sparkassen „alleine schultern“ sollten.
[…]
Es sei „nicht einzusehen“, dass der Bund „nur für die Privaten einstehen will, nicht aber für den Bereich der öffentlich-rechtlichen Banken“.

Huber hat also Angst, dass sein Land die Belastungen der BayernLB alleine zu tragen hätte.
Und die BayernLB steht aktuell nicht gerade gut da.

Hieß es Anfang des Jahres noch, dass sich die Belastung aus der Finanzkrise auf 1,9 Milliarden EUR belief, so stellte sich dann im Laufe des Jahres heraus, dass es in Wirklichkeit 4,3 Milliarden EUR seien. aktuell geht man gar von einer Belastung von 5,2 Milliarden EUR aus.
Dies hat, nur nebenbei erwähnt, bisher 430 Jobs gekostet.

Das Land Bayern müsste also das ausbaden, was die Verantwortlichen bei der BayernLB verbockt haben. Einen Teil der Verantwortung sehe ich dabei auch bei den Verwaltungsräten der Banken. Diese haben (eigentlich) die Aufgabe, die Geschäftsführung der Bankvorstände zu überwachen.

So und nun raten wir mal, wer den Vorsitz im Verwaltungsrat der BayernLB inne hat.

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