„Steinewerfer auf der A8“

Wie dämlich muss man eigentlich sein, dass man auf die Idee kommt, nur so aus Jux und Tollerein oder von mir aus auch aus Frust Gegenstände von Autobahnbrücken auf die vorbeifahrenden Autos zu werfen?

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit kam dann prompt mal wieder eine Verkehrswarnung im Radio: „Steinewerfer auf einer Autobahnbrücke der A8 von Stuttgart Richtung Karlsruhe.“

Und das genau an dem Tag, an dem Das Verfahren gegen den mutmaßlichen Holzklotzwerfer vom März diesen Jahres vor dem Landgericht Oldenburg begonnen hat. Bei der Tat kam eine 33jährige Ehefrau und Mutter zweier Kinder (7 und 9 Jahre) ums Leben.

Übrigens haben die Anwälte des Tatverdächtigen ein Blog eingerichtet, um

„bedeutsame Fakten aus dem Verfahren allgemein zugänglich im Internet […] zu veröffentlichen, um dem Informationsinteresse der Allgemeinheit ebenso zu genügen wie zu einer Versachlichung des Prozesstoffes beizutragen.“

Die Verhandlung ist vorerst bis Ende Januar geplant.

Kein Verfahren der Welt jedoch wird die Mutter und Ehefrau ihrer Familie zurückbringen.

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