Jeder macht sich im Moment wohl Gedanken und vielleicht auch Sorgen zum Thema Nr.1 – die Schweinegrippe. Täglich prasseln neue Informationen auf einem ein und keiner weiß doch eigentlich so richtig, wie er die Lage derzeit einschätzen soll.
Soll man sich impfen lassen ? Wartet man noch ab ? Verfällt man in Panik und bereitet sich auf das Schlimmste vor ? Oder denkt man einfach – WTF? – und lebt sein Leben weiter ?
(weiterlesen…)
Archiv für die Kategorie ‘Gedanken’
Soll man sich gegen Schweinegrippe impfen lassen ? (Update 1)
Dienstag, 03. November 2009Gedanken nach dem Amoklauf
Freitag, 18. September 2009Merkels Guthaben-Versprechen
Dienstag, 07. Oktober 2008Ist doch ne tolle Sache, wenn sich unsere Kanzlerin hinstellt, und für unsere Spareinlagen uns eine Garantie ausspricht.
Das beruhigt – oder doch nicht?
Nehmen wir mal an, die 568 Milliarden Spareinlagen wären futsch. Unsere Konten leer.
Kommt dann Tante Angela bei uns zu hause vorbei und bringt uns unser Geld mit?
Überweist uns dann Onkel Peer von seinem Konto die fehlenden Beträge auf unsere Konten und gut ist?
Nein, natürlich nicht.
Der Staat verschleudert, pardon gibt im Jahr 2008 rund 283 Milliarden aus. Das nennt man Haushalt.
Hoppla, das sind ja weniger als 568 Milliarden. Woher nehmen die denn dann das Geld, das sie uns garantieren?
Von uns! Über Steuererhöhungen würde die Regierung von uns das Geld wieder reinholen.
Also wenn, sagen wir mal, 10.000 EUR von meinem Sparkonto verschwinden, bekomme ich vom Staat 10.000 EUR wieder, müsste aber 10.000 EUR die nächsten Jahren an Steuern mehr bezahlen.
Ach ne, sind ja mehr als 10.000 EUR, da noch Zinsen drauf kommen, der (ab)normale Schwund, der bei Steuergeldern so üblich ist für Verwaltung, Bearbeitung, bla bla blubber bla usw.
Platt gesagt: Am Ende zahle ich mir mein Geld selber zurück. Plus Zinsen, Plus “Servicegebühren” ans Finanzamt usw. Da wäre neu verdienen wohl einfacher und billiger.
Doch das ganze Geld neu verdienen kann halt nicht jeder. Mancher wird vorher das Zeitliche segnen und manche heutigen Kinder werden zukünftig unsere Sparanlagen mit ihren Steuern noch mit finanzieren.
Frau Merkel hat uns also versprochen, dass wir (und unsere Kinder) für unser Geld selber einzustehen haben.
Und wofür stehen die Versager und Pfuscher unter den Bankvorständen ein?
Warum morgen die Welt nicht untergeht
Dienstag, 09. September 2008Das ist schon spektakulär, wenn man beim europäischen Gerichtshof eine Klage gegen den Teilchenbeschleuniger am CERN einreicht.
Kann es wirklich sein, dass von dem neuen Teilchenbeschleuniger eine Gefahr für die Erde ausgeht, in dem er kleine schwarze Löcher produziert?
Nun bin ich kein Physiker und mein Wissen, was schwarze Löcher angeht, beschränkt sich auf das, was man von Leuten wie Herrn Lesch erfährt.
Daher tendierte man schon mal vorschnell dazu, Kritikern von CERN etwas mehr zuzuhören, um es kurz danach gleich wieder zu bereuen.
Ja bereuen! Denn wenn solche Kritiker dann von “Flucht in Raumschiffen” und von “Leben auf Mondstationen wenn die Erde in einem schwarzen Loch verschwunden ist” sprechen, dann wird man sogar mit dem bisschen Wissen, was man sich so nebenbei über schwarze Löcher angeeignet hat, sehr sehr müde. Als ob man auf dem Mond sicher vor einem schwarzen Loch wäre, das dann gerade mal etwas mehr als eine Lichtsekunde entfernt sein dürfte.
Mal schauen, was Barak Obama sagt. Denn dieser wurde nun auch von einem der Kritiker angeschrieben.
Habe ich schon erwähnt, dass mich das sehr sehr müde macht?
Und falls ich falsch liegen sollte, vernichtet sich dieser Artikel eh von selbst.
Moderne Ängste
Freitag, 15. August 2008Moderne Zeiten bringen auch ganz eigene Ängste hervor: Die Modernen Ängste
Von meinen habe ich hier mal ein paar gelistet. Manchmal habe ich Angst, dass
IN or OUT
Mittwoch, 30. Juli 2008Letzte Woche beim Zappen auf einem Privatsender eine “Reportage” gesehen, in der eine “Modeexpertin” Badegäste neu eingekleidet hat.
Dabei festgestellt, dass Badehosen wieder IN und Badeshorts wieder OUT sind.
Originalton der “Modeexpertin”: “Badeshorts gehen gar nicht!”
Gestern beim Zappen auf dem gleichen Privatsender wieder eine “Reportage” gesehen, in der eine andere “Modeexpertin” Badegäste eines Badesees neu eingekleidet hat.
Dabei festgestellt, dass Badeshorts nun doch wieder IN und Badehosen dafür OUT sind.
Originalton der “Modeexpertin”: “Badehosen gehen gar nicht!”
Ich bin verwirrt.
Der SPON-Artikel “Die Beta-Blogger”
Mittwoch, 23. Juli 2008Ich lese gerne auf Spiegel Online und ab und an kauf ich mir auch mal die Printausgabe.
Daran ändert auch der aktuelle Artikel “Die Beta-Blogger” auf Spiegel Online nichts. Dazu muss man sagen, dass der Artikel zuerst in der aktuellen Printausgabe stand. Wie man auf die Idee kommen kann, über Blogger zu schreiben und dies in der Printausgabe zu verstecken, weiß ich nicht. Das ist, als wenn ich über Bildleser schreiben würde, und würde den Artikel in der Staatsoper aushängen.
Nun ist der Artikel ja auch online verfügbar und das ist gut so.
(weiterlesen…)
“selbstverschuldeten Krankheiten” werden der Krankenkasse gemeldet
Mittwoch, 02. Juli 2008Am 01. Juli 2008 trat die Pflegereform 2008 in Kraft. Mit der Pflegereform soll eigentlich eine Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen sowie die Unterstützung der “Pfleger” erreicht werden.
Etwas stillschweigend enthielt die Pflegereform jedoch auch einen Absatz, der meiner Meinung nach weitreichende Folgen haben wird und sicherlich nur der Anfang in einer Reihe von Maßnahmen darstellt, auf die wir uns in den nächsten Jahren einstellen dürfen.
“15. § 294a wird wie folgt geändert:
c) Folgender Absatz 2 wird angefügt:
…..
„(2) Liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass Versicherte sich eine Krankheit vorsätzlich oder bei einem von ihnen begangenen Verbrechen oder vor- sätzlichen Vergehen oder durch eine medizinisch nicht indizierte ästhetische Operation, eine Tätowie- rung oder ein Piercing zugezogen haben (§ 52), sind die an der vertragsärztlichen Versorgung teilneh- menden Ärzte und Einrichtungen sowie die Krankenhäuser nach § 108 verpflichtet, den Krankenkassen die erforderlichen Daten mitzuteilen. Die Versicherten sind über den Grund der Meldung nach Satz 1 und die gemeldeten Daten zu informieren.“”
Mein erster Gedanke, als ich über die erste Berichterstattung bei Heise stolperte war, “Gut, bin ich auch dafür. Warum sollen wir alle dafür bezahlen, nur weil einzelne sich solchen Maßnahmen unterziehen wollen”. Bei einem Gespräch in der Mittagspause mit Kollegen bekam ich ähnliche Aussagen zu hören.
Bei den Worten “Find ich gut, sollese ruisch mache”, die von einem Raucher kamen, beschlich mich jedoch ein ungutes Gefühl. Was wäre, wenn die nächste Meldepflicht das Rauchen, Alkoholkonsum oder mehr als 2 mal Sex in der Woche wäre ?
Jetzt bitte nicht falsch verstehen, im Prinzip bin ich schon der Meinung, dass gerade diejeningen, die sich selbst vermeidbaren Schaden zufügen, sei es Piercing, Rauchen, Trinken etc. auch selbst finanziell dafür aufkommen sollten und nicht die Allgemeinheit. Aber mit einem solchen Schritt begibt man sich auf einen Weg, bei dem man sich überlegen sollte, ob das wirklich der richtige ist.
Welche “meldepflichtige Maßnahme” bildet den Anfang und welche das Ende ? Wie sagt man so schön, “ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich nachher ungeniert”.
Quellen:
Datenschützer kritisieren ärztliche Meldepflicht von Piercings und Tattoos
(Heise vom 30.06.2008)
Pflegereform 2008
(Bundesministerium für Gesundheit vom 16.06.2008)
Gesetzentwurf Pflegereform 2008
(Bundesministerium für Gesundheit)
Auswirkungen durch Rauchverbot wirklich so schlimm ?
Freitag, 13. Juni 2008Am letzten Wochenende erschien in unserer örtlichen Tageszeitung ein Artikel mit der Überschrift “Rauchverbot vertreibt die Gäste” mit dem Untertitel “Gastronomie: Kneipenbesitzer fühlen sich durch neue Zahlen in ihrem Ärger bestätigt”.
Interessant sind die veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts (StatBA), das die Entwicklung der Umsätze seit der Einführung der Rauchverbote im dritten Quartal 2007 in den Bundesländern BaWü und Niedersachsen ausgewertet hat.
Im dritten Quartal sind in diesen beiden Bundesländern laut StatBA die Umsätze in der getränkegeprägten Gastronomie um 9,8% zurückgegangen, wobei in den übrigen Bundesländern ohne Rauchverbot der Umsatz um lediglich 6,8% zurückgingen. Hier hat das Rauchverbot also lediglich für eine Verschlechterung um 3% gesorgt.
Im vierten Quartal 2007 kam das Bundesland Hessen dazu und in den Ländern mit Rauchverbot fielen die Erlöse nach StatBA um 14,1%, dagegen in den übrigen Bundesländern um 8,8%. Also eine leichte Verschlechterung um 5,3% gegenüber den 3% aus dem dritten Quartal.
Laut StatBA fielen die Umsatzrückgänge in der Speisegastronomie jedoch weniger dramatisch aus.
(weiterlesen…)
re:publica – Die ernüchterte Minderheit
Dienstag, 08. April 2008Nein, dies hier wird nun kein Hassbeitrag auf die 2. re:publica, die dieser Tage (schon wieder) in Berlin stattfand. Ich habe mir das Programm der re:publica 08 angesehen und fand einige Programmpunkte recht interessant.
Was mich irritierte war das Motto der diesjährigen re:publica: “Die kritische Masse”.
Heise interpretierte dies wie folgt:”…die Rolle der digitalen Gesellschaft als Gegenöffentlichkeit…”. Besonders peinlich: für das Leitthema war noch nicht einmal ein Vertreter der “klassischen Medien” zu finden. Angeblich könnten die keine Kritik vertragen. Jaha, such mal einen Blogger der das kann. Den will ich sehen.
Ein großes Thema. Erst recht, wenn man nüchtern betrachtet, was sich seit der letzten re:publica wirklich getan hat. (weiterlesen…)
