Kundenkopierer

19. April 2010 geschrieben von C.J.

kundenkopierer

Yes, Blaupunkt!

12. März 2010 geschrieben von C.J.

Wurde gerade von meinem Navigationsgerät auf der Suche nach einem Café auf einen Stützpunkt des amerikanischen Militärs gelotst.
Anstatt mich an einer Kreuzung einfach geradeaus zu schicken, verlangte es, links in den Stützpunkt abzubiegen, umzudrehen und dann wieder links abzubiegen.

Beim Versuch, wie befohlen umzudrehen, habe ich dann anscheinend den Argwohn der Wachsoldaten auf mich gezogen.
Dem netten US-Soldaten mit der schicken Uniform und der noch schickeren Waffe, der mir freundlich zu verstehen gab, dass ich doch mal mein Fenster öffnen sollte, erklärte ich, dass das Navi schuld ist.

Er grinste und fragte: “Blaupunkt?”
Ich: “Yes, Blaupunkt!”
Der “Kollege” des Wachmanns schaute aus dem Wärterhäuschen und rief fragend “George, Blaupunkt?”
Soldat-George schrie zurück: “Yes, Blaupunkt!”
Beide lachen laut und ließen mich wieder fahren.

Unsere Telefonkosten für Oslo

03. Februar 2010 geschrieben von C.J.

Vor vielen Jahren bekam ich mal eine Platte geschenkt. Auf dieser waren etliche damals bekannte Songs. Doch beim ersten Reinhören dann die große Enttäuschung. Auf der Platte waren nur Coverversionen – von unbekannten Sängerinnen und Sängern nachgesungene Hits.
So ähnlich dürften sich etliche Zuschauer nach der gestrigen Sendung “Unser Star für Oslo” auf Pro7 gefühlt haben. Wer auf eine Show ähnlich dem Bundesvision Song Contest gehofft hatte, durfte gestern enttäuscht worden sein.

Billiges Rezept inklusive Abzockrufnummern
Das Rezept war lieblos und einfallslos: Man nehme DSDS, streiche die Shows bis inklusive der Recalls weg, verzichte darauf, die weniger begabten Kandidatinnen und Kandidaten ins Lächerliche zu ziehen, nehme als Vorbild die bewährten mit Werbung verseuchten Shows aus dem Hause Pro7 inklusive teurer 01379-Mehrwertrufnummern, kloppe noch 10 lommelige Smartphones und (nur?) 1 Auto raus und fertig ist das Konzept.
Dann setze man noch eine butterweiche Jury vor das Publikum und lasse die Kandidatinnen und Kandidaten irgendwelche bekannten Hits nachsingen.
Um das angeblich hohe Niveau zu unterstreichen, wird ein Marius Müller Westernhagen als Jurymitglied gewonnen. Ein Raab betont, dass die “Kritiken” schon Meckern auf hohem Niveau seien. Und es wurde darauf geachtet, dass es nicht unerwähnt blieb, dass diese Kandidatinnen und Kandidaten sich NIE auf eine “normale” Castingsendung beworben hätten. Doch dies hier sei ja etwas besonderes, da es auf einem höheren Niveau ablaufen würde.
Das mit dem Niveau erinnerte mich an eine Folge der britischen Sitcom Coupling, wo die Theorie geäußert wird, wenn eine Frau nur oft genug das Wort “nackt” verwendet (mindestens 3 mal), dass dann die Libido eines jeden Mannes stimuliert werden kann – unabhängig vom Zusammenhang. So dachten sich das wahrscheinlich auch die Verantwortlichen der gestrigen Sendung: Fällt nur oft genug das Wort “Niveau” in der Sendung, sollte das dazu beitragen, genau dieses zu heben. Doch was in einer Sitcom einen lustigen Charakter trägt, ist in einer einfallslosen Castingsendung nur peinlich.

Vertane Chance
Dabei hätte so schön sein können, einen Star aus 20 Kandidatinnen und Kandidaten für Oslo zu küren. Denn, besinnen wir uns, was war bisher der Charme des Eurovision Song Contests oder des Bundesvision Song Contests? Menschen die gerade auf der Bühne stehen, dabei ein Mikro halten und einen bekannten Song covern können? Sicherlich nicht! Der Charme bei den Formaten sind Bands, Interpreten, Künstler, die etwas Eigenes auf die Bühne bringen – vielleicht sogar (mutig) in deutscher Sprache. Es sind deren Ideen gepaart mit Begabung und Können, was uns begeistert. Das Gesamtpaket muss stimmen.
Dass das Prinzip “Komponist schreibt Song – unbekannte/-r Künstler/-in trägt ihn vor” schon lange nicht mehr zieht, bewiesen uns schon oft genug Ralph Siegel und Konsorten.
Daran ändert auch nichts, dass der Zuschauer per Telefon und SMS abstimmen kann. Was am Ende herauskommen wird, ist ein zusammengevotetes Ergebnis aus Interpret und Song. Auf diesem Weg ein gelungenes Gesamtpaket zu finden, welches dann in Oslo die anderen Länder überzeugen kann, wird schwierig werden. Die ehemaligen DSDS-Gewinner und deren heutige “Erfolge” sollten uns doch Warnung genug sein.

Kostenhinweis oder Mückenschiss?
Das Abstimmen erfolgte dann für solche Pro7-Formate gewohnt über kostenpflichtige 01379-Mehrwertrufnummern.
Das sind die Rufnummern, bei denen eigentlich immer erklärend dabeistehen sollte, was ein Anruf oder eine SMS kostet. Doch dies konnten die Zuschauer dank unleserlicher kleiner Schrift, die eher an den berühmten Mückenschiss erinnern als an die sonst üblichen Kostenhinweise wie “50 Cent je Anruf über das Festnetz, Mobil noch viel viel mehr” nur erahnen. Platz genug für eine größere und leserliche Schrift war vorhanden – genutzt wurde er jedoch nicht. Zeitgleich war die Pro7-Teletextseite zu der Sendung nicht erreichbar. Auf der Sendung-begleitenden Webseite “www.unser-star-fuer-oslo.de” sucht man bis dato ebenfalls vergebens nach den Kosten für einen Anruf. Ein Schelm wer hier Böses denkt.
So mancher Zuschauer wird sich dann beim Studieren der nächsten Telefon- oder Handyrechnung überrascht die Augen reiben, was ihn der Spaß, unseren Star für Oslo zu finden, am Ende gekostet hat.

Fazit: Dafür haben wir GEZahlt!
Schlechtes Konzept, teure Mehrwertrufnummern, viel Werbung – und dies alles mitfinanziert durch unsere Gebühren und damit auf unsere Kosten.
So haben wir Zuschauer uns die Zusammenarbeit zwischen ARD und Pro7/Stefan Raab nicht vorgestellt.
Und sollte sich Deutschland im Mai in Oslo wieder auf einem der hinteren Plätzen wiederfinden, was ich natürlich nicht hoffe, wer wird wohl dann aus der Versenkung auftauchen und seine Genugtuung lauthals in der Presse kund tun? Ein Tip: Schlussmachen mit dieser Person kostet nur 19 Cent für eine SMS (aus dem Festnetz viel viel mehr).

Mercedes Benz Mixed Tape 30

17. Januar 2010 geschrieben von A.J.

Mercedes Benz hat eine weitere kostenlose Musik-Compilation veröffentlicht – mittlerweile Ausgabe 30.

Hier gehts zum Download.

Weihnachts-Bilderrätsel

21. Dezember 2009 geschrieben von C.J.

Hier seht ihr drei Schokonikoläuse eines bekannten Herstellers.
Ein Nikolaus ist aus dem Jahr 2007, einer aus dem Jahr 2008 und einer aus diesem Jahr 2009.
Das Rätsel: Welcher Schokonikolaus ist aus welchem Jahr und wiegt wie viel?
Ein Hinweis: Alle drei haben gleich viel gekostet.


Zum Vergrößern Bild anklicken (ist aber keine wirkliche Hilfe)

Die Lösung gibt es nach dem Klick.
Weiterlesen »

Holpriger Umzug von Freenet-Kunden zu 1&1

03. Dezember 2009 geschrieben von C.J.

Vor wenigen Tagen erhielten die ehemaligen DSL-Kunden von Freenet ein Schreiben, in dem sie über den Verkauf der freenet Breitband GmbH an die 1&1 Internet AG informiert wurden.

“ihr DSL-Anschluss ist umgezogen!”

heißt es dort lapidar
Doch was bedeutet dies für die bisherigen Freenet Kunden?

es ändert sich im Prinzip nichts

wird fett hervorgehoben in dem Schreiben betont.

“Sie können Ihren DSL-Zugang unterbrechungsfrei nutzen”

Dass die Betonung auf dem DSL-Zugang liegt und eventuelle VoIP Telefonanschlüssen nicht erwähnt werden, könnte nun so mancher Betroffener als schlechtes Omen deuten.

DSL geht, Telefon ist tot
Einen ersten Hinweis erhielten wir von einem unserer Leser. Er informierte uns, dass seit der Umstellung sein Telefon tot sei. Ruft er es an, erhält er die Nachricht, dass die Nummer derzeit nicht erreichbar sei.
Wenn man im Netz etwas recherchiert, stößt man auf ähnlich gelagerte Fälle. In diversen Foren beschweren sich immer mehr Ex-Freenet Kunden über Störungen ihrer Telefonanschlüsse.

Freenet-Hotline nicht zuständig, 1&1 Hotline nicht erreichbar
Rufen die Betroffenen bei der bisherigen Freenet-Hotline an, werden sie an die 1&1 Hotline verwiesen. Doch bei der 1&1 Hotline ist zuerst kein durchkommen. Seit gestern Nachmittag ist die Nummer dann ganz tot. Beim Versuch die Nummer zu wählen, erhalten Hilfesuchende nur die Ansage “Zur Zeit ist diese Rufnummer nicht erreichbar”.
Dabei wird in dem Schreiben von 1&1 an die neue Kundschaft die kostenlose Rufnummer 0721/9600 noch extra erwähnt:

“Natürlich können Sie uns Ihre Fragen zum Wechsel von freenet zu 1&1 auch direkt stellen. Wir sind 7 Tage die Woche rund um die Uhr gerne für Sie da: 0721/9600.”

Fast ist man gewillt sich zu fragen, ob die 1&1 Hotline vorher auch bei Freenet gehostet wurde und nun das gleiche Schicksal erleidet, wie die Anschlüsse der betroffenen Neukunden.

“Nur Einzelfälle”
Wir fragen bei der Pressestelle von Freenet nach. Dort sind derartige Probleme nicht bekannt. Wir sollen uns doch bitte an die Pressestelle von 1&1 wenden. Machen wir auch, doch die 1&1 Pressestelle spricht von “Einzelfällen”. “Einzelfälle” die gar die Rufnummer einer Hotline ins Nirvana befördern?

Hier werden sie nicht geholfen
Ein Brief, der Neukunden einen schon vollzogenen Umzug mitteilt. Telefone die nach der Umstellung nicht mehr gehen. Eine Hotline, die nicht mehr erreichbar ist.
Man mag denken, dass ein Unternehmen Neukunden gegenüber so aufzutreten weiß, dass von Anfang an ein guter Eindruck entsteht. Schließlich wird man die ehemaligen Freenet Kunden doch halten wollen.
1&1 scheint die Chance von einem ersten guten Endruck bei einigen Kunden gründlich vermasselt zu haben.
Wie heißt es noch so schön in dem Begrüßungsschreiben?

“Herzlich willkommen bei 1&1!”

Avira Personal – schleppende Updates

05. November 2009 geschrieben von A.J.

Seit einigen Tagen ist mir bereits aufgefallen, dass Updates beim Avira Personal, also der kostenlosen Version, extrem lange dauern. Im Schnitt dauert es erst einmal 25 Minuten, bis die Updates gefunden werden. Der Download anschließend tröpfelt nur so durch die Leitung.
Dieses Verhalten beobachte ich erst seit einigen Tagen, zuvor war das nie ein ernst zu nehmendes Problem.
Zwar heisst es immer, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, aber in diesem Zustand gleicht das Programm eher einer Zumutung. Wenn man ein so wichtiges Produkt schon kostenlos verteilt, sollte wenigstens auch die extrem wichtigen und regelmäßiges Updates in einer akzeptablen Geschwindigkeit zu erhalten sein.
Bsp. hat ein gerade laufendes Update jetzt gerade knapp 45 Minuten gebraucht.

Asus P7P55D-Pro: AHCI nachträglich aktivieren

04. November 2009 geschrieben von A.J.

Das nachträgliche Aktivieren des AHCI-Modus für die SATA-Ports ist nicht ganz trivial. Stellt man im Bios den SATA-Controller von IDE auf AHCI, landet man im Normalfall bei einem Blue Screen während des Bootvorgangs von Windows.
Um das zu verhindern, muss man Windows bereits vor der Umstellung auf AHCI den neuen Treiber bekannt machen. Anleitungen dazu gibt es viele im Netz, jedoch muss man auch die passenden Infos für sein Board bzw. seinen Controller finden. Für das Asus Mainboard P7P55D-Pro aus der Familie der P7P55D-Boards geht das folgendermassen:

1. Den Intel Matrix Storage Treiber von der Intel-Website herunterladen und entpacken. Aus dem entpackten Paket dann den Treiber iastor.sys in das Verzeichnis C:\WINDOWS\SYSTEM32\DRIVERS kopieren.

2. Diese Registry-Datei herunterladen und ausführen bzw. in die eigenen Registry zusammenführen. Dadurch wird die Konfiguration für den SATA-Controller im AHCI-Modus in Windows bekannt gemacht, so dass nach dem Reboot kein Blue Screen erscheint.

3. Die Maschine rebooten und im Bios den Controller auf AHCI-Modus umstellen.

4. Danach den bereits heruntergeladenen Intel Matrix Storage Treiber ganz normal über seine Installationsroutine nochmal installieren und die Machine danach rebooten. Nach dem Neustart ist der Treiber korrekt im System eingebunden und die Festplatte sollte von den erweiterten SATA-Features profitieren.

Soll man sich gegen Schweinegrippe impfen lassen ? (Update 1)

03. November 2009 geschrieben von A.J.

Jeder macht sich im Moment wohl Gedanken und vielleicht auch Sorgen zum Thema Nr.1 – die Schweinegrippe. Täglich prasseln neue Informationen auf einem ein und keiner weiß doch eigentlich so richtig, wie er die Lage derzeit einschätzen soll.
Soll man sich impfen lassen ? Wartet man noch ab ? Verfällt man in Panik und bereitet sich auf das Schlimmste vor ? Oder denkt man einfach – WTF? – und lebt sein Leben weiter ?
Weiterlesen »

Weiterentwicklung c´t Offline Update

01. November 2009 geschrieben von A.J.

Das ursprünglich von Heise gelieferte Tool c´t Offline Update wird mittlerweile durch dessen Autor Torsten Wittrock auf einer eigenen Seite WSUS Offline Update weiterentwickelt.
Leider fehlt auf der bestehenden Projektseite bei Heise ein entsprechender Hinweis. Ich bin auch nur durch Zufall darüber gestolpert, als die dort erhältliche Version 6.0 bei mir keine ISO-Files mehr erstellt hat.
Nach Update auf die neuste Version 6.2, zu beziehen auf Wittrocks Seite, hat wieder alles funktioniert.