ProSieben CO2NTRA den eigenen guten Vorsätzen

Auf ProSieben läuft seit einigen Wochen die Sendung CO2NTRA auf Basis der Sendung Gallileo. Darin geht es rund um das Thema CO2.

Ein wohl weit verbreitetes Thema dabei ist der Spritverbrauch von PKW. Auch wenn es sich noch nicht überall herumgesprochen hat, so gilt es doch auch, uns PKW-Besitzer für den Zusammenhang hoher Spritverbrauch = hoher CO2-Ausstoß zu sensibilisieren.

Ein nobles Ansinnen des Senders ProSieben.

Nun gibt es auf ProSieben noch eine Sendung. Die nennt sich „Wunderwelt Wissen“. In der gestrigen Sendung ging es u.a. um den sogenannten „Volkshummer“.
Dabei handelt es sich um eine Minime-Version des großen Hummer (oder auch HMMWV genannt) von General Motors. Beim Hummer handelt es sich um ein für das US Militär entwickeltes Geländefahrzeug.
Für die Straße wurden die kleine Brüder H1, H2 und auch der H3 hergestellt.
Der Verbrauch des H3 wird mit 14,7 Liter in der Stadt angegeben.
In der Sendung „Wunderwelt Wissen“ wurde der Wagen einem „Alltagstest“ unterzogen, den der Wagen natürlich bestand. Zitat von Wunderwelt Wissen:

„Wie groß muss eine Parkbucht für ihn sein? Was passiert am Bestellschalter eines „Drive In“? „Wunderwelt Wissen“ macht den ultimativen Hummer-Test.“

Dann wurde gezeigt, wie eine gut betuchte Dame mit bayrischem Akzent mit dem Wagen in einem Parkhaus parkt (vorher lief sie die Rampen ab, um zu schauen, ob die Karre überhaupt die Kurve bekommt, ohne anzuecken). Oder es wird gezeigt, wie sie fehlerfrei einparkt. Der Beitrag ist durchsetzt mit Aufnahmen aus der Fertigung des Wagens und einigen Außenaufnahmen, wie der Wagen in freiem Gelände zurecht kommt.
Kein Wort zu den hohen CO2 Werten des Wagens.

Also auf der einen Seite wird ein Auto beworben über ein Auto berichtet, welches fast 15 Liter auf 100 km verbraucht und entsprechend CO2 in die Umwelt pustet.
Auf der anderen Seite wird eine Sendung CO2NTRA in die Welt gesetzt, die eigentlich das Ziel haben sollte, uns Bürger für solche CO2-Schleudern, wie es große Geländewagen nun mal gerne sind, zu sensibilisieren.

Auf der Homepage von CO2NTRA heißt es dazu:

„Eine der größten CO2-Schleudern, die wir als Privatperson haben ist: das Auto. Auf 100 Kilometer produzieren wir im Schnitt etwa 18 Kilogramm CO2“

Zum Vergleich: Der H3 pustet fast 35 Kilo CO2 in die Umwelt.

Na ProSieben? Hauptsache alle Bedürfnisse werden bedient und die Quoten stimmen?

Bisher fand ich die Initiative CO2NTRA recht gut. Bis zur gestrigen Sendung „Wunderwelt Wissen“.
In meinen Augen nagt so was an der Glaubwürdigkeit eines Senders.

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Jabimbabumdaditschdambum…

…dubidubidibidibidengjado Jabadabadigengdadum

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NOKIA enttäuscht: Entgegen Ankündigung ist Echtheitsprüfung weiterhin online

Eine Woche und eine Menge Zeitzonen später hat sich auf Seitens NOKIA für mich nichts wirklich Sichtbares getan.
Die Aussage NOKIAs, dass die Funktion zur Überprüfung der Seriennummer gleich noch am selben Tag der ersten Berichterstattung, also am 11. Juli, vom Netz genommen wurde, stellte sich tags darauf als falsch heraus.

NOKIA versuchte noch zu korrigieren. Die Abstimmung des Vorgehens über verschiedene Zeitzonen hinweg war nun Schuld.

Ich kann mich des Eindrucks nicht verwehren, dass hier nur der Zugriff auf das System über die Deutsche Domäne vor der Presse und den mitlesenden deutschen Lesern und potentiellen Kunden versteckt werden sollte. Denn das System war weiterhin über die COM-Domäne erreichbar.

Und das System ist auch heute noch erreichbar.

Vielleicht tue ich hier NOKIA Unrecht.
Vielleicht bedarf es wirklich einiger Abstimmung, das System weltweit abzuschalten.
Vielleicht waren es erst die Zeitzonen, dann vielleicht das Wochenende, dann die Urlaubszeit und irgendwann könnte es auch an den Sonnenflecken liegen.

Das jetzige Verhalten NOKIAs passt jedoch einfach zu gut in das Gesamtbild, was das Unternehmen bei mir hinterlassen hat.
Von Kundenfreundlichkeit oder Kunden orientiertem Handeln möchte ich nach diesen Erfahrungen im Zusammenhang mit NOKIA nicht mehr sprechen.

NOKIA hat hier enttäuscht.

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Tokio Hotel auf der Hate-List

Neulich beim Test von ClipInc stolperte ich in den Einstellungen des Programms über die sogenannte Hate-List, die per Default nach der Installation bereits vorbelegt ist.

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Marco W. ist nicht mehr allein

Eine junge deutsche Dame hat sich ein Herz gefasst, und leistet Marco W. in der südtürkischen Stadt Antalya in dem dortigen Gefängnis Gesellschaft.

20 Kilo Heroin, und den Versuch, diese nach Deutschland zu schmuggeln, machten dies möglich.

Die junge Dame bestreitet bisher jegliche Schuld. Das Heroin habe sich 2 Jahre älter gemacht und es auch gewollt.
Äh, ach ne, da habe ich jetzt wohl was verwechselt.

Egal. Nun bin ich ja mal gespannt, wann BILD und Co. die junge Dame interviewen und ihr sich selbst belastende Aussagen entlocken.

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NOKIA nimmt Akku-Echtheitsprüfung NICHT vom Netz! – Update

Wie Spiegel Online eben berichtet, will NOKIA auf die gestrige Berichterstattung reagiert und die Echtheitsprüfung noch am selben Abend vom Netz genommen haben.

Damit will NOKIA spät aber anscheinend konsequent auf die Beschwerden, die bezüglich der vermutlich fehlerhaften Datenbank beim Hersteller aufgelaufen sind, reagieren.

Nun soll die Ursache für das fehlerhafte System analysiert und behoben werden. NOKIA spricht von einer Ausfallzeit von ca. 2-3 Wochen.

Nokia-Pressesprecherin Kristina Bohlmann:

„Wir nehmen die Beschwerden unserer Kunden ernst.“

Schauen wir einmal, wie ernst NOKIA wirklich die Beschwerden ihrer Kunden nimmt.
Rufen wir die Seite mit der Echtheitsprüfung über die deutsche NOKIA-Homepage auf:

Tatsächlich. Der Dienst scheint nicht mehr erreichbar zu sein. Die rote Markierung stammt von uns.

Nun schauen wir einmal, was geschieht, wenn wir die Echtheitsprüfung von der COM-Domäne her aufrufen: Weiterlesen

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Wann explodiert der erste MP3-Player?

Hat sich eigentlich mal jemand die Frage gestellt, wann ihr/sein MP3-Player in die Luft fliegt oder vielleicht die eigene Digitalkamera? Vielleicht noch just in dem Moment, in dem man gerade seine Liebste oder seinen Liebsten ablichten möchte und sich das Teil direkt vor die Nase hält.

Akkus sind nicht mehr die einfachen aufladbaren Alternativen zu den gängigen Batterien von gestern.

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NOKIA-Handyakkus: Echt oder Plagiate? – Update

Seit einigen Jahren tauchen sie immer wieder auf: Die Horror-Storys über Plagiate von Handy-Akkus, die die Ursache dafür sind oder sein sollen, dass Handys abfackeln oder gar explodieren.

NOCIA
Die Hersteller dieser Akkus reagierten, in dem sie ihre Produkte mit eindeutigen Merkmalen immer fälschungssicherer machten. Ein Hersteller verpasst seinen Produkten eindeutige IDs, mit deren Hilfe sich der Kunde im Internet von der Echtheit des erworbenen Produkts überzeugen kann.
Zusätzlich wird empfohlen, nur bei Fachhändlern die Produkte zu erwerben. Dann, so empfehlen es Experten, soll man sicher sein können, dass man keine Plagiate erwirbt.

Doch was wäre, wenn ein im Fachhandel erworbener Akku diese Echtheitsprüfung nicht bestünde?
Wir kauften so einen Akku – und erlebten unser blaues Wunder.

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klingt komisch, ist aber interessant

Vor ein paar Tagen bin ich über die Webseite Kununu gestolpert. Im ersten Moment dachte ich, nicht schon wieder so ein Social-Networking dingens. Aber bei näherer Betrachtung muss ich sagen, dass es sich hier um ein interessantes Projekt handelt.

Hinter diesem eher komisch klingenden Namen verbirgt sich nämlich eine Arbeitgeber-Bewertungsplattform mit durchaus interessantem Inhalt. Leider steht das Projekt noch am Anfang und der Bewertungsplattform fehlt noch etwas die Masse. Nichts desto trotz habe ich selbst bereits Nutzen aus den dort zu findenden Informationen ziehen können.

Natürlich ist eine solche Bewertungsplattform, vergleichbar mit diversen Urlaubs- und Hotelbewertungsseiten, immer mit Vorsicht zu geniessen. Trotzdem denke ich, lässt sich bei ausreichendem Bewertungsinhalt bereits eine Tendenz rauslesen, die den Einen oder Anderen sicherlich vor einer Fehlentscheidung bewahren könnte.

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Dreister Kellertausch

Heute ruft mich eine Nachbarin an:

Nachbarin: „Mir ist aufgefallen, dass ihr Keller größer ist als unserer.“
Ich: „Hm, und?“
Nachbarin: „Nun ja, wir wohnen jedoch in einer großen Wohnung und ihre ist doch kleiner. Das ist doch unfair.“
Ich: „Ach?“
Nachbarin: „Das muss damals schon bei der Zuteilung falsch gelaufen sein. Ich möchte daher fragen, ob wir die Keller nicht tauschen können.“
Hin und her gerissen zwischen einem klaren „NEIN!“ und „Ach lass sie doch mal reden.“ entscheide ich mich für letzteres.
Ich *unschuldig*: „Verstehe ich nicht.“
Nachbarin: „Na, in einer großen Wohnung leben mehr Menschen und die brauchen doch dann auch einen größeren Keller. Ist doch logisch.“
Aha! Mal gucken, was sich aus dem Gespräch noch herausholen lässt.
Ich: „Oder man betrachtet es so, dass man in einer größeren Wohnung auch mehr unter bringen kann und daher keinen so großen Keller braucht im Gegensatz wenn man eine kleinere Wohnung bewohnt…“
Meine Nachbarin vervollständigt meinen Satz: „… einen größeren Keller braucht?“
Ich: „Genau!“
Nachbarin: „Nein nein nein, das ist Blödsinn.“
Ich denke mir eigentlich dasselbe von dieser Schnapsidee und bin erstaunt über die Dreistigkeit meiner Nachbarin.
Nun, mal schauen, wie weit sie bereit ist, zu gehen.
Ich: „So einfach ist das doch nicht. Da müssten wir dann zum Notar. Und der kostet.“
Nachbarin: „Nein, nein, die Keller sind doch nummeriert. Wir brauchen nur die Nummern der Keller zu tauschen.“
Immerhin, sie denkt praktisch. Dennoch, Zeit dem ganzen Unfug ein Ende zu bereiten.
Ich: „Wieso kaufen sie mir den Keller denn nicht einfach ab?“
Nachbarin zögerlich: „Was würden sie denn verlangen?“
Ich: „Für 100.000 gehört er ihnen. Die Wohnung bekommen sie dann auch gleich dazu.“
Nachbarin: „100.000? Ne, das ist mir dann doch zu teuer.“
Ich: „Nun denn.“
Ich verabschiede mich und lege auf.

Man kann mir nicht vorwerfen, ich hätte ihr keine Chance gelassen.

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