Ausnahme in der Servicewüste

Es ist unbestritten, dass Deutschland nicht gerade ein Serviceparadies für Kunden darstellt. Aber auch in Deutschland gibt es Ausnahmen und ich bin der Meinung, dass nicht immer nur die negativen Erfahrungen ans Tageslicht gehören.
Daher möchte ich heute mal über meine kleine, aber durchaus positive Erfahrung mit der Firma LEGO berichten.
Lego-BausteineZum Geburtstag haben wir meinem Sohn einen Legobaukasten von Star Wars geschenkt. Unglücklicherweise war eins der Teile in der Überzahl, dafür das zugehörige Spiegelteil in der Unterzahl. Am Dienstag habe ich dann direkt bei Lego angerufen, die Teilenummer aus der Stückliste der Anleitung durchgegeben und am Samstag war das fehlende Teil bereits kostenlos in der Post. Kein Stress, kein Verweis auf den Händler, kein Garantienachweis oder Kaufbeleg. Ein Anruf bei der übrigens kostenlosen Hotline genügte und die Sache war erledigt – so stelle ich mir Kundenservice vor !

Bildquelle: Lego, mit freundlicher Genehmigung von Lego. Die Urheberrechte dieses Bildes liegen bei Lego.

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BUND-Kampagne „Spritfresser enttarnen“ – Interview mit dem BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V.

Am 29. November präsentierte der BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. auf dem Wilhelmsplatz in Stuttgart seine aktuelle Kampagne „Spritfresser enttarnen“.

Der BUND wirft den Automobilherstellern vor, ihr Versprechen, den durchschnittlichen Spritverbrauch im Jahr 2008 auf 5,7 Liter zu senken, nicht einhalten zu können. Derzeit liegt der Spritverbrauch bei Neuwagen bei 7 Liter pro 100 km.
Um die negativen Folgen eines zu hohen Spritverbrauchs und damit eines zu hohen CO2 Ausstoßes für die Natur bildlich darzustellen, hat der Bund die aktuellen Werbeplakate der führenden Automobilhersteller nach ihren Vorstellungen umgestaltet.

Bund-Aktion: Spritfresser enttarnen - 1

Wir waren dabei und haben Herrn Dr. Werner Reh, Referent für Verkehrspolitik beim BUND, der extra für diese Kampagne aus Berlin nach Stuttgart angereist war, um ein Interview gebeten.
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1 Pizza bestellen – 2 bezahlen

Nein, nein, das ist ein Scherz. Oder sagen wir so: Es war mal ein Scherz.

Zumindest lässt sich dies der Schaufensterwerbung einer geschlossenen Pizzeria in Düsseldorf entnehmen. Dort steht:

1 Pizza bestellen - 2 Pizza bezahlen

„Ja ja“, könnte man meinen, „da hat sich nachträglich einer einen Spaß erlaubt und die Zahlen getauscht.“
Mitnichten. Auf dem Schaufenster steht noch ein erklärender Text, der liebevoll wohl nach der Schließung der Pizzeria dort mit den gleichen Klebebuchstaben angebracht worden ist, wie die Werbung selbst:
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Amoklauf ? Kein Problem, wir haben alles im Griff

Donnerstag, 07.12.2006, der Tag danach.
Der Nikolaustag 2006 wird bei vielen Eltern in Erinnerung bleiben. Gestern bekamen wir Eltern erstmalig real zu spüren, wie es sein kann, wenn man morgens sein Kind in die Schule bringt und nicht weiß, ob es mittags wieder heil nach Hause kommt.

Was war passiert ?
Kultusminister Helmut Rau (CDU) hat am Abend des 05.Dezember die Öffentlichkeit darüber informiert, dass es Hinweise auf einen geplanten Amoklauf eines Schülers an einer Schule in Baden-Württemberg gäbe. Der Hinweis kam von zwei Schülern, die am 26. November während eines sogenannten „Killerspiels“ über das Internet kontakt zu einem Unbekannten hatten, der mit der Androhung eines Amoklaufs am Nikolaustag in seiner Schule in Baden-Württemberg prahlte. Der Hinweis ging dann am 1. Dezember bei der örtlichen Polizei ein, jedoch wurden erst am 4. Dezember die Landeskriminalämter Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg über die Sachlage informiert. Wer böses denkt, könnte ja jetzt das dazwischenliegende Wochenende als Ursache für die Verzögerung verantwortlich machen -vielleicht arbeiten die Polizei oder die Landeskriminalämter nicht am Wochenende.
Erst am frühen Nachmittag des 5. Dezembers erreichte die Nachricht dann den Innen- und Kultusminister von Baden-Württemberg.
Da der Verdacht nach einigen Stunden immer noch nicht eingegrenzt werden konnte, entschlossen sich die beiden Minister dann, die Öffentlichkeit zu informieren. Erst um 17.06 Uhr gingen E-Mails an die Schulleiter raus und ca. eine Stunde später gab es eine Pressekonferenz. Sicherlich haben alle Schulleiter die E-Mail gelesen, denn diese arbeiten ja bekanntlich bis weit nach 17:00 Uhr oder verfügen über einen Blackberry.
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Verfassungsschutz will remote auf unsere PCs – Update

Wie Heise heute berichtet, soll der BKA remote Zugriff auf unsere PCs zu hause erhalten. Ein richterlicher Beschluß genügt dann vollauf.
Realisiert werden soll dies mit der „Internet Monitoring und Analysestelle“ (IMAS).
Wie das genau technisch funktionieren soll, z.B. wie man an den bestehenden Firewalls vorbeikommen möchte, wird nicht genannt.
Man wolle damit die innere Sicherheit stärken und „mehr Transparenz in die dschihadistischen Netzumtriebe“ bringen.

Update
Einem Artikel von Testticker.de zufolge soll das Ausspähen verdächtiger Personen mit Hilfe von Trojanern erfolgen, die den Zielpersonen z.B. mit Hilfe von Emails untergejubelt werden.
Oder die Zielperson wird dazu animiert, eine mit einer Schadsoftware präparierten Webseite anzusurfen. Sollte dies alles nicht funktionieren, sollen die PCs gezielt angegriffen werden, indem undokumentierte Schwachstellen der Betriebssysteme ausgenutzt werden.

Hm, vielleicht sollte sich unser Verfassungsschutz mal mit Sony zusammentun. Die haben doch bewiesen, dass es noch andere Möglichkeiten gibt, fremde Rechner zu infiltrieren.

Meinung
Ja, wer hätte sich das noch träumen lassen, als wir vor etlichen Jahren die Anti-Utopie 1984 von George Orwell gelesen oder in den Kinos gesehen haben.
Die totale Überwachung wurde dort prognostiziert. Die Menschenrechte bleiben auf der Strecke.
„Nicht mit mir“ wird sich wohl fast jeder gedacht haben.

Doch je mehr man sich mal die Mittel unseres Verfassungsschutzes wie die Telefon- oder nun die PC-Überwachung genauer anschaut, je mehr kommt man zu dem Schluß, dass 1984 gestern war.
Wir scheinen heute schon viel weiter zu sein.

Bedeutet ein Zugriff auf unsere PCs doch heute ein leichter Zugriff auf unsere Privatsphäre.
Der heutige PC ist vernetzt, hat ständigen Zugriff auf das Internet, besitzt womöglich noch eine Webcam und dient noch als Media-Center. Wir wickeln damit unsere komplette Korrespondenz ab, vom Fax über Mail bis zum Onlinebanking.

Wer auf unsere PCs Zugriff hat, kann nachsehen, mit wem wir Kontakt haben, wie unsere finanzielle Situation ist, was wir konsumieren usw.
Mit einer angeschlossenen Webcam kann man uns sogar in die Wohnung glotzen und mit dem in der Webcam eingebauten Mikrofon oder dem an dem Rechner angeschlossenen Headset in die Wohnung lauschen.

Und wer sich nun denkt „Ha, an meiner Firewall kommen die nicht vorbei!“, wird sich noch wundern. Wird die PC-Überwachung Gesetz, wird es sicherlich auch Gesetz, entsprechende „Löcher“ in den Firewalls für den Verfassungsschutz freizuhalten. Entweder für die Hersteller von Firewalls oder für uns Bürger.
Und dies alles im Namen der „inneren Sicherheit“.

Tschüss Privatsphäre und adios Grundgesetz!
Willkommen im perfekten Überwachungsstaat!


Quelle:
Heise-Artikel: „Online-Durchsuchung von PCs durch Strafverfolger und Verfassungsschutz“
Testticker.de-Artikel: „BKA-Trojaner soll private PCs durchsuchen“

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Rauchverbot, na endlich ! (Update)

Endlich ist es soweit. Unsere große Koalition hat sich endlich dazu durchgerungen, ein Gesetz zum Schutz der Nichtraucher vor Tabakqualm auf die Beine zu stellen.
Der Gesetzentwurf sieht vor, das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und Bahnen ganz oder teilweise zu verbietet. Laut Entwurf soll das Gesetz bereits zum 1. Juli 2007 in Kraft treten.
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Die Invasion ging in die Hose

Mittlerweile liefen ja bereits einige Folgen der neuen Mystery-Serie „Invasion“ auf Pro7. Bevor ihr euch jetzt aber darauf einstellt, die Serie regelmäßig zu verfolgen, solltet ihr wissen, dass diese bereits nach der 1. Staffel in den USA wieder gecanceled wurde. Was ich aus den Episode Guides entnehmen konnte, endet die Staffel natürlich mit einem Cliffhanger.
Also im Prinzip das gleiche Spielchen wie bei „Surface“.

Der aktuelle Bericht bei TVBlogger bestätigt wohl diese Entscheidung, denn die Quoten sind auch in Deutschland nicht berauschend. Wer weiss, vielleicht liegt es ja auch daran, dass die Leute nicht nur halbe Sachen schauen wollen…

Natürlich gibt es wie bei fast jeder Serie eine Rettungsaktion „Save Invasion“ .

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Immer ufbasse – oder wie erzeuge ich Pagehits

Tja, so schnell kann es gehen, wenn man die falschen richtigen Bilder auf seinem Blog veröffentlicht !
Ruck zuck bricht alles zusammen. Spricht man hier eigentlich von einer Tafficnutte oder einem Remote-Lasttest? 😉

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Andreas Eschbach – Ein Weltautor aus dem Ländle (Bericht aus einer seiner Lesungen)

Das hat man also davon, wenn man Bücher weiter empfiehlt. Als Dank wird man auf eine Lesung des Autors des empfohlenen Buches eingeladen.
So erging es zumindest mir.
Ich hatte vor einiger Zeit das Buch „Das Jesus Video“ von Andreas Eschbach einer Kollegin empfohlen.
Beim Stöbern in der Buchhandlung Wittwer in Stuttgart entdeckte sie vor wenigen Tagen, dass Andreas Eschbach eine Lesung in Stuttgart abhalten wird. Sie besorgte die Karten für einen weiteren Kollegen und mich und Mittwoch Abend war es dann so weit.

Andreas Eschbach – kurze Biografie
Andreas Eschbach wurde 1959 in Ulm geboren. Sein Abitur machte er in Ehningen. Danach studierte er Luft- und Raumfahrt in Stuttgart – schloß sein Studium jedoch nie ab. Er arbeitete in der Softwarebranche bis er von seiner Schriftstellerei leben konnte.

Mit dem Schreiben begann er schon mit 12 Jahren und zählt heute zu den bedeutendsten Schriftsteller der deutschsprachigen Science-Fiction.
Andreas Eschbach lebt heute mit seiner Frau in der Bretagne.
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Für Stargate-Fans

Allen Stargate-Guckern möchte ich die Stargate-Project-Seite empfehlen.

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