Verpasste Audienz

Seit einiger Zeit verpassen sich ein Bekannter und ich immer wieder. Rufe ich ihn auf dem Handy an, erreiche ich ihn nicht. Ist er im ICQ online, bin ich es nicht oder umgekehrt.

Heute erreicht mich folgende Nachricht über ICQ:

******** (02:20 AM) :
Unglaublich das es mit uns seit 2 Wochen nicht klappt.
Ich bitte hiermit höflichst um eine telefonische Audienz bei Ihro Gnaden am heutigen Vatertag zwischen 12:00 und 12:30 Uhr.

Untertänigster Dank

Knappe ******** aka Hofnarr

Ich rufe ihn also um 12:29 Uhr an und erreiche ihn wieder nicht.

Also an mir liegt es nicht.

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„Hallo ich bin Willi!“

Vorhin treffe ich zufällig den angeblichen Synchronsprecher von Willi aus Biene Maja im Lift.
Zumindest tuschelt man hier im Haus, dass dieser Mann eben dies von sich behauptet und bei Gelegenheit Kostproben seines Könnens von sich gibt – bevorzugt der Damenwelt gegenüber. Dann heißt es „Der klingt echt wie Willi.“

Nun, Zufälle soll es ja geben.
Den Herrn aus dem Lift schätze ich auf Mitte Vierzig. Der Synchronsprecher von Willi, Eberhard Storeck, wurde jedoch 1932 geboren und sollte heute Mitte Siebzig sein.

Ob das eine neue Methode ist, bei Frauen zu landen?
Besonders erfolgversprechend scheint diese Masche meiner Einschätzung nach nicht zu sein. Tja, welche Frau will schon eine plappernde und verfressene Biene zum Freund?

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Teen Second Life vs. Second Life

Um sicher zu stellen, dass sich Pädophile in Second Life zukünftig nur noch gegenseitig die Popöchen zustrecken können, soll zukünftig das Alter der Zweitlebenden überprüft werden.
Es soll Bereiche nur für Erwachsene und Bereiche nur für Nicht-Erwachsene geben.
Für die NICHT-Erwachsenen wird ein eigenes Teen Second Life eingerichtet. Gehört man zu den NICHT-Erwachsenen darf man nur in das Teen Second Life, zu dem die Erwachsenen keinen Zutritt haben. Das Gleiche gilt umgekehrt für das bisherige Second Life

Erwachsene sind für Linden Lab, dem Betreiber von Second Life, alle diejenigen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben.

Nun, das ist dann wie im wahren Leben. Sobald man 18 wird, fliegt man „zu Hause“ also aus Teen Second Life raus. Seine noch minderjährigen Freunde muss man zurück lassen.
D.h. die Pflege von normalen Freundschaften zwischen z.B. 18 und 17 Jährigen in Second Life dürfte dann nicht mehr möglich sein.

Des Weiteren frage ich mich, wie man verhindern will, dass der pädophile Papi die Daten seiner Kinder für den Zugang zu Teen Second Life benutzt, bzw. dass der Dreikäsehoch die Daten der Eltern verwendet, um zu Second Life Zugriff zu erhalten.

Aber nach Außen sieht das Konzept doch ganz toll aus. Da kann dann sogar ein mediengeiler Oberstaatsanwalt wieder beruhigt schlafen.

Quelle: Second Life Blog
via The Inquirer

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52 Artikel

Das mit Blogbeiträgen ist immer so eine Sache.
Manchmal gibt es einfach nichts wirklich Interessantes oder Neues, über das man schreiben könnte.
Manchmal hat man einfach neben dem Beruf und den sonstigen Verpflichtungen so wenig Zeit, dass es für das Verfassen neuer Artikel einfach nicht mehr reicht.

Denn einen Artikel zu verfassen kostet Zeit. Und das nicht zu knapp. Themen wollen ausführlich recherchiert sein. Sie sollen einen gewissen Anspruch erfüllen und wollen dann noch möglichst aktuell online gestellt werden.
Einige Themen sind auch etwas heikel. In diesen Fällen stimmen wir, A.J. und ich, uns dann untereinander ab. Also sollen wir was über das Thema schreiben? Haben wir genug Fakten zusammen? Ist alles belegbar? Sind die Quellen zuverlässig? Wie zieht man das Thema auf? Was soll die Aussage sein? Und so weiter, und so fort. Das kostet alles noch zusätzliche Zeit.
Bei solchen gemeinschaftlichen Artikeln erscheinen dann recht häufig beide Betreiber dieses Blogs als Autoren.

D.h. es reicht oft nicht, einfach sich Abends nach der Arbeit noch hinzusetzen, und geschwind was ein zu tippen.

Auch nicht jeder Artikel schafft es, veröffentlicht zu werden. Oft stoße ich ,während ich noch recherchiere, und schon einmal grob die Informationen konzeptionell in einen neuen Beitrag zusammenfasse, auf gewisse Widrigkeiten. Dann hat man sich zwar die Mühe gemacht – aber stellt den Artikel dann doch (noch) nicht online.
Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Art. Sei es, man wartet noch auf einen Beleg für eine Aussage eines Dritten – bekommt den jedoch am Ende doch nicht. Ohne Beweise gibt es im Zweifelsfall keine belegbare Aussage und der Artikel bleibt im Archiv.
Es kommt auch vor, dass bei gewissen Themen fremde Inhalte eingebunden werden sollen. Dafür versucht man dann, die Zustimmung der Rechteinhaber einzuholen. Ohne OK keine Inhalt und daher auch keine Veröffentlichung.
Oder es fehlt einfach die Zeit, eine Artikel fertig zu stellen. Wenn es sich um ein recht zeitloses Thema handelt, haben solche Beiträge eine gute Chance, doch irgendwann noch das Licht der Bloggerwelt zu erblicken. Bei aktuellen Themen ist das weniger wahrscheinlich.

Und so harren derzeit 52 Artikel im Archiv und warten darauf, dass ich sie fertig stelle und/oder endlich veröffentliche.
Oder sie warten darauf, wieder gelöscht zu werden.

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Google wirft www.IchBlogDich.de aus dem Index – Update

Im Laufe des Tages erhielten einige Websitebetreiber folgende oder ähnlich klingende E-Mail:

Sehr geehrter Seiteninhaber oder Webmaster der Domain www.[Domain].de,

bei der Indexierung Ihrer Webseiten mussten wir feststellen, dass auf Ihrer Seite Techniken angewendet werden, die gegen unsere Richtlinien verstossen. Sie finden diese Richtlinien unter folgender Webadresse:

http://www.google.de/webmasters/guidelines.html

Um die Qualitaet unserer Suchmaschine sicherzustellen, haben wir bestimmte Webseiten zeitlich befristet aus unseren Suchergebnissen entfernt. Zurzeit sind Seiten von www.[Domain].de fuer eine Entfernung ueber einen Zeitraum von wenigstens 30 Tagen vorgesehen.

Wir haben auf Ihren Seiten insbesondere die Verwendung folgender Techniken
festgestellt:

*Seiten wie z. B. [Domain].de, die zu Seiten wie z. B.
http://www.[Domain].de/index.htm mit Hilfe eines Redirects weiterleiten, der nicht mit unseren Richtlinien konform ist.

Gerne wollen wir Ihre Seiten in unserem Index behalten. Wenn Sie wollen,, dass Ihre Seiten wieder von uns akzeptiert werden, korrigieren oder entfernen Sie bitte alle Seiten, die gegen unsere Richtlinien verstossen. Wenn dies erfolgt ist, besuchen Sie bitte die folgende Webadresse, um weitere Informationen zu erhalten und einen Antrag auf Wiederaufnahme in unseren Suchindex zu stellen:

https://www.google.com/webmasters/sitemaps/reinclusion?hl=de

Anbei erhalten Sie ein Google Webmastertool um Ihre Seite erneut zu indexieren.

Google Search Quality Team
Kopie an: webmaster@[Domain].de

Es gibt zwar seit 2005 ein Tool, über welches Google im Falle von „Verstößen“ gegen deren Guidelines, die Website Betreiber informiert. Doch die obige E-Mail ist ein Fake.

Einmal von Schreib- und Kommafehlern abgesehen, kommt die E-Mail nicht aus dem IP-Bereich von GMAIL oder Google. Mit einem Blick in den Header der E-Mail lässt sich das recht einfach nachprüfen.

Der Hinweis, dass ein Webmastertool der E-Mail angehängt sei, lässt vermuten, dass man über diese E-Mail einen Trojaner oder Ähnliches verbreiten wollte. Doch der Anhang fehlt. Da hat wohl jemand gepfuscht.
Übrigens gibt es tatsächlich Webmaster-Tools von Google. Doch diese kann man nicht herunterladen. Sie gibt es nur in Form einer Webapplikation.

Also an alle, die auch solch eine E-Mail erhalten haben: Keine Sorge, Google liebt Euch noch immer!

Update vom 11.05.2007:

Gestern trudelten noch mehr E-Mails dieser Art ein. Dieses mal befand sich wirklich ein Anhang an den E-Mails. Die Datei heißt „google webmastertools.zip“ und beinhaltete eine „google webmastertools.exe“ die sich als Textdatei mit folgendem Befehl entpuppte:

„cmd.exe c\:clear complete harddisc“

Das Teil ist also noch immer harmlos.

Mittlerweile sollte auch der Letzte mitbekommen haben, dass es sich hier um einen mehr als jämmerlichen Versuch handelt, auf diesem Wege Schaden auf den Rechnern der Angeschriebenen anzurichten.

Mal schauen, wie die nächste Variante, nennen wir sie Version 3.0, daherkommt. Die Versionen 1.0 und 2.0 waren klare Rohrkrepierer.

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„Hilfe, mein Chef ist unfähig“

Den IT-Fuzzies unter uns möchte ich den Artikel „Hilfe, mein Chef ist unfähig“ der Computerwoche ans Herz legen.

Meiner Meinung nach ist die „innere Kündigung“ oftmals der einzige Weg, eine solche Situation „ertragbar“ zu machen, abgesehen vom Stellungswechsel….


ps: Nicht den Stellungswechsel, an den ihr jetzt schon wieder denkt. Ich meine, sich nen neuen Job suchen. Immer ihr mit euren schmutzigen Gedanken 😉

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DSDS: Votingergebnisse online

Wen die Votingergebnisse der Top 20 Shows, der Mottoshows und des Finales von DSDS (Deutschland sucht den Superstar) interessieren: Hier stehen sie online.

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Ist unser Bundespräsident erpressbar?

Unser Bundespräsident Horst Köhler hatte darüber zu entscheiden, ob dem Gnadengesuch von Christian Klar entsprochen wird oder nicht.

Im Vorfeld wurde er dafür aus den eigenen Reihen der CDU und der CSU offen kritisiert. Was jedoch einige der Parteigenossen an den Tag legten, ist nicht mehr zu entschuldigen:
Zwei CSUler drohten Köhler offen, ihn das nächste mal nicht mehr zu wählen, sollte er sich für eine Begnadigung Klars entscheiden.

Nun hat Köhler die Begnadigung Klars abgelehnt. Gründe dafür gab er nicht an.

Wäre Köhlers Entscheidung genauso ausgefallen, wenn die Drohungen aus den eigenen Reihen ausgeblieben wären? Oder haben die Drohungen seine Entscheidung letztendlich doch beeinflusst.

Wir werden es wohl nie erfahren.
So oder so: A Gschmäckle bleibt immer!

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defekte Word- und Excel-Dateien reparieren

In den letzten Monaten häufen sich bei uns in der Firma die Fälle, dass plötzlich eine Word oder Excel-Datei im Microsoft Office nicht mehr funktioniert. Folgende Phänomene haben sich bisher gezeigt:

– Word: Datei verhält sich völlig normal, bis man nach einer Änderung speichern möchte. Dann geht nichts mehr und die Änderungen sind futsch.

– Excel: Nach dem Öffnen hat man nur ein leeres Excel. Keine Arbeitsmappe / Tabellenblatt wird mehr angezeigt.

Es gibt einen einfachen und dazu noch völlig kostenlosen Trick, die Dateien wiederzubeleben. Einfach die Dateien in Open Office öffnen und wieder im entsprechenden Originalformat von MS Office speichern. Danach klappt´s auch wieder im MS Office.

Ist das nicht genial ? Open Office ist in der Lage, die Dateien des Rivalen zu reparieren. Wie würde Microsoft das jetzt nett umschreiben ? „It´s not a bug, it´s a feature…“ 😀

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Amoklauf – Selbstmord war gestern

Nach dem Amoklauf des Cho Seung Hui am 16. April an der Universität Virginia Tech in Blacksburg, wird wieder Schema F von allen Medien abgespult. Alle sind bemüht, möglichst viel über den Amokläufer und seine Motive ans Licht bringen:
Von selbst gedrehten Videobotschaften, Fotos, Aussagen von MitschülerInnen und Lehrern über sein Sozialverhalten, das Ergebnis der Hausdurchsuchung bis zu seinem Einkaufsverhalten bei einem großen Online-Auktionshaus – Alles wird ans Tageslicht gezerrt. Alles wird haarklein analysiert.
Verständlich – will man doch eine Erklärung für die Tragödie finden.

Doch vielleicht ist genau DAS ein Teil der Erklärung!
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